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Heiligenhaus
Helios baut Klinikum weiter aus Räder weisen auf Gastronomie hin

Heiligenhaus. Mit der Gefäßchirurgie kommt eine weitere Fachabteilung hinzu.

Das Helios Klinikum Niederberg baut sein medizinisches Leistungsangebot aus. In den nächsten Wochen wird zu den bereits bestehenden medizinischen Bereichen eine neue Fachabteilung hinzukommen. Mit Gabriele Kischel-Augart konnte für die neue Klinik eine Expertin im Bereich der Gefäßchirurgie gewonnen werden. "Ich freue mich, dass wir mit Frau Dr. Kischel-Augart eine erfahrene Expertin als neue Chefärztin gewinnen konnten, die das bestehende hohe Qualitätsniveau unserer Klinik noch weiter ausbauen wird", sagt Klinikgeschäftsführer Dr. Niklas Cruse. In die medizintechnische Ausstattung der neuen Abteilungen wird eine mittlere sechsstellige Summe investiert.

Mit der Region ist Gabriele Kischel-Augart schon seit der Kindheit eng verwurzelt. Die 55-Jährige ist in Kettwig geboren und studierte in Essen an der Universität Humanmedizin. Zuletzt hatte die Medizinerin die Gefäßchirurgie am Marienhospital Gelsenkirchen geleitet. Die neue Abteilung am Helios Klinikum Niederberg baut sie jetzt zusammen mit ihrer langjährigen Oberärztin auf. Die Essenerin plant für die Region ein gefäßchirurgisches Komplettangebot mit klassischer operativer Versorgung - von Durchblutungsstörungen der Beine durch Bypassimplantationen über Krampfaderoperationen bis hin zu Aufweitungen der Bauchschlagader, aber auch eine minimal invasive Behandlung durch Gefäßaufweitungen und Stents gehören zum medizinischen Leistungsangebot.

Vor allem im Bereich der sogenannten minimal-invasiven Behandlungstechniken gehört laut Klinikleitung Kischel-Augart zu den führenden Gefäßchirurgen in Deutschland. Die Medizinerin wird sich der Bevölkerung demnächst in Veranstaltungsreihen, wie dem "Medizinforum", persönlich vorstellen und das neue Leistungsspektrum präsentieren.

Einkehrmöglichkeiten am Panoramaradweg sollen leichter zu finden sein.

Die nächste Fahrradsaison kommt bestimmt und dann kommen auch die Freizeitsportler wieder, die für ihre Tour den Panoramaradweg nutzen.

Der Stadtmarketing-Arbeitskreis Gastronomie möchte künftig die auf dem Panoramaradweg Niederbergbahn verkehrenden Fahrradfahrer und Fußgänger stärker auf das gastronomische Angebot in Heiligenhaus hinweisen, das an der Strecke liegt.

Dazu wurden gestern von Schülern der Realschule bemalte und von Mitgliedern des Stadtmarketing-Arbeitskreises Handwerk umgebaute und mit Hinweisschildern versehene Fahrräder an den verschiedenen Abfahrten des Radweges aufgestellt und einbetoniert. Denn die Räder sollen langfristig als Hinweisschilder dienen. Die ersten Fahrräder wurden gestern an der Bahnhofstraße des Panoramaradweges installiert. Der knapp 40 Kilometer lange Panoramaradweg verbindet die Städte Essen-Kettwig, Heiligenhaus, Velbert, Wülfrath und Haan. Der Radweg ist mit dem Logo "PanoramaRadweg niederbergbahn" durchgängig ausgeschildert. Er ist barrierefrei und eignet sich nicht nur für Radfahrer, sondern auch für Fußgänger, Inlineskater, Rollatoren, Rollstühle und Kinderwagen. Der Hinweis auf die Gastronomie ist nun ein weiterer Service für die Nutzer.

(jün)
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