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Heiligenhaus
Ideen für das Fahrradjahr 2017 gesucht

Heiligenhaus. Die Stadt möchte das kommende Jahr den Fahrrädern widmen und ist nun auf der Suche nach tollen Projekten. Von Henry Kreilmann

Mit seinen knapp 40 Kilometern gehört der Panoramaradweg seit 2011 zu den beliebten Radwanderwegen der Region und ist dabei Teil eines umfangreichen Radwegnetzes. Die Einrichtung dieser Strecke ist in der Stadt zu einem inoffiziellen Startschuss geworden, den Radverkehr langsam aber stetig fester im Stadtbild zu verankern.

Eine schwierige Topografie macht es den gewillten Radfahrern dabei nicht immer leicht, trotzdem setzen die Verwaltung und die Politik auf den Tourismus-Faktor "Fahrrad". Aus diesem Grund hat die CDU zu Jahresbeginn einen besonderen Antrag eingereicht. Sie schlug in der Märzsitzung des Kulturausschusses sowie in der Aprilsitzung des Verkehrsausschusses vor, zur Förderung des Fahrradfahrens und zur Stärkung des Tourismus das Jahr 2017 zum "Fahrradjahr" zu machen. Die Verwaltung war aufgerufen, ein Konzept zu erstellen.

Und dort wurden bereits erste Ideen zusammengetragen, vor allem die Integrierung in Veranstaltungen wie das Frühlings- und Stadtfest, Tag des offenen Denkmals, sowie weitere Beteiligung an den Aktionen "Mit dem Rad zur Arbeit" und dem Stadtradeln im Kreis Mettmann. Bei eben dem war Heiligenhaus in den vergangenen Jahren stark beteiligt, von mehreren teilnehmenden Gruppen wurden über 21.000 Rad-Kilometer gesammelt, an diese Bilanz will man aktiv anknüpfen.

Bereits im Jahr 2014 hat Heiligenhaus in der Kategorie der "Aufholer" bei den Städten unter 50.000 Einwohnern beim ADFC-Fahrradklima-Test gut abgeschnitten, - wenn auch nicht ganz kritiklos - dafür gab es in der Bundeshauptstadt sogar einen Preis. Bevor zu Kosten- und Verwaltungsaufwand jedoch eine Prognose abgegeben werden kann, hofft der Verantwortliche Michael Krahl, der auch für Radangelegenheiten zuständig ist, auf Vorschläge von den Parteien, aber nicht nur von ihnen. Denn in der Sitzung wird schnell klar: Die Ideen für spannende Rad-Projekte können von vielen Seiten kommen, vor allem, aber nicht nur von Vereinen.

So schlägt Heinz-Peter Schreven (CDU) vor, die Schulen mit ins Boot zu holen. Parteikollege Jürgen Rolf Braun erinnert daran, auch die Rad-Touristik, und die Radsportvereine der Region nicht zu vergessen. Eine weitere Idee: Eine Informationsveranstaltung speziell für Vereine, in denen erklärt wird, wie man solche Veranstaltungen plant, wie sie beworben und wie sie letztendlich durchgeführt werden können. Sebastian Höing (FDP) glaubt, dass man auch Firmen ansprechen und nach Ideen fragen sollte. Stefan Propach (CDU) ergänzt: "Die Saisoneröffnung des Panoramaradwegs wird in den Nachbarstädten groß gefeiert, da sollten wir uns anschließen. Auch denkbar seien Informationsveranstaltungen der Polizei zum Thema Verkehrserziehung." Benedikt Wildenhain (Grüne) erinnert an ein besonderes Ereignis, das im nächsten Jahr das Fahrrad in der Region in den Mittelpunkt rückt: "Die Tour de France startet dann in Düsseldorf. Sie macht zwar nicht bei uns Station, aber vielleicht kann man das trotzdem mit Aktionen begleiten."

Ideen fürs Fahrradjahr sammelt Michael Krahl, Telefon 02056 13-310 oder per E-Mai: "m.krahl@heiligenhaus.de".

Quelle: RP
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