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Heiligenhaus
IHK macht Druck beim Brückenbau

Heiligenhaus. Die Sanierung verzögert sich: Beginn der Arbeiten erst in den Sommerferien.

"Der schlechte Zustand der Brücke in Heiligenhaus-Hofermühle ist seit mindestens einem Jahr bekannt. Jetzt darf es nicht noch zu weiteren Verzögerungen bei der Instandsetzung kommen", erklärt Ralf Burmester, Vizepräsident der IHK Düsseldorf. "Daher haben wir Landesverkehrsminister Michael Groschek in einem Brief darum gebeten, die Arbeiten zu beschleunigen." Damit die Brücke überhaupt noch befahren werden kann, gibt es seit vergangenem Jahr eine Baustellenampel, die den Verkehr noch in einer Fahrtrichtung zulässt. Bereits im Sommer 2016 fanden daher nach Beteiligung des IHK-Regionalausschusses Heiligenhaus Gespräche zwischen der IHK, dem Landesverkehrsministerium und dem Bürgermeister statt. Dabei wurde zugesichert, die Brücke bis zur Fertigstellung der A44 soweit zu ertüchtigen, dass der Verkehr wieder in beiden Richtungen fließen kann. Danach soll sie neu gebaut werden. Nun zeichnet sich allerdings ab, dass sich die Baumaßnahmen verzögern. Anstatt im Frühjahr 2017 sollen die Brückenarbeiten nun erst in den Sommerferien beginnen. Dann allerdings wird auch an der B227 in Heiligenhaus gearbeitet.

"Damit würden die wichtigen Verbindungen nach Düsseldorf und zur A3 gekappt. Das ist weder für die Unternehmen, noch für die Berufspendler zumutbar", so Ulrich Hamacher, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Heiligenhaus. "Sollten sich die Arbeiten sogar bis über die Eröffnung des A44-Westabschnitts hinaus verzögern, dürfte sich die ohnehin angespannte Situation in Hofermühle weiter verschärfen. Die von der A44 abfahrenden Autos stehen dann direkt vor der Brücke im Stau." Die IHK hat daher an den Landesverkehrsminister appelliert, die Abstimmung mit den betroffenen Behörden und der Bahn zu beschleunigen und die Brückenarbeiten nachts und ohne Vollsperrung zu bewerkstelligen.

Quelle: RP
 
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