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Ratingen
Jugendliche planen die Skater-Rampe mit

Ratingen: Jugendliche planen die Skater-Rampe mit
Die Skateranlage am Sandbach ist das Herzstück der Anlage. Außerdem gibt es ein Multifunktions-Spielfeld. FOTO: Achim Blazy
Ratingen. SERIE Spielplätze (3): Unmittelbar neben der Eishalle steht das riesige Vorzeigeobjekt. Von Wolfgang Schneider

Im dritten Teil der Serie über die Ratinger Spielplätze, zeigt Michael Hansmeier vom Jugendamt einige Anlagen, die man eigentlich gar nicht mehr mit dem Thema verbindet: "Diese Spielplätze sind speziell für Jugendliche konzipiert und bieten auch Zwölf- bis 17-Jährigen die Möglichkeit, ihre Freizeit aktiv zu gestalten", erzählt der Sozialpädagoge. Zusammen mit Uwe Puzalowski vom Amt für kommunale Dienst hat Hansmeier gerade in diesen Fällen großen Wert auf die Meinung der Nutzer gelegt: "Vor allem über den Jugendrat gab es hier eine sehr engagierte Beteiligung an Planungen für die Gestaltung.

Vorzeigeobjekt ist dabei das Areal in unmittelbarer Nähe der Eishalle am Sandbach mit einer Fläche von 10.000 Quadratmetern. 2012 wurde der Spielplatz komplett erneuert, 350.000 Euro kostete die Maßnahme damals. Doch auch in diesem Jahr wurde dort noch einmal gebaut, so Hansmeier: "Auf Antrag des Jugendrates wurde in diesem Jahr eine zusätzliche Skaterrampe aus Ortbeton aufgebaut." Die bildet nun das Herzstück des Platzes, an dessen ursprünglicher Planung neben dem Jugendrat auch Kinder von der Minoritenschule beteiligt waren. Außerdem gibt es dort: ein Multifunktions-Spielfeld für Fußball und Basketball, ein Inlinehockeyfeld, eine Seilkletterlandschaft sowie eine Nestschaukel. Etwas älter (2006) ist dagegen der Spielplatz Fernholz/ An der Burg, der mit Jugendlichen aus dem Stadtteil geplant wurde. Hier finden sich unter anderem Basket- und Streetballfelder, Jugendbänke, ein Unterstand sowie eine Tischtennisplatte. "Hier können auch Kinder ab sechs Jahren spielen", sagt Michael Hansmeier. Das gilt übrigens nicht für die Basketballanlage am Innenstadt-Gymnasium, die 2012 erneuert wurde. Sie ist speziell für Jugendliche ab zwölf Jahre konzipiert.

Wenn alles klappt, sollen in diesem Jahr noch drei weitere Anlagen für Jugendliche dazu kommen. Am Gratenpoet in Tiefenbroich ist die Planung, an der auch wieder Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil beteiligt waren, bereits abgeschlossen. Michael Hansmeier verrät, was dort alles entstehen soll: "Die neue Spielanlage beinhaltet zum Beispiel einen Bolzplatz mit Kunststoff-Belag, einen Basketballplatz, Jugendbänke und Unterstand sowie eine Tischtennisplatte." Erneuert werden sollen außerdem die Bolzplätze an der Sohlstätten- und der Kaiserswerther Straße. Hier entstehen Multifunktionsspielfelder mit Kunststoffbelägen für Fußball und Basketball. Ausbau voraussichtlich in diesem Jahr.

Quelle: RP
 
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