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Heiligenhaus
Die Jecken planen für eine Super-Session

Karneval in Heiligenhaus 2017/2018: Die Jecken planen für eine Super-Session
Schon zur Terminvorschau holten die Organisatoren um Uschi Klützke (mit schwarzem Hut) und Daniel Tüch (hinten rechts) das ein oder andere närrische Utensil aus dem Schrank. FOTO: Achim Blazy
Heiligenhaus. Für das Hoppeditz-Erwachen am 11.11. ist ein Ganztags-Event geplant. Die Sitzungs-Premiere in der Kant-Aula ist schon jetzt so gut wie ausverkauft. Und der Zug 2018 sollte möglichst den Zuschauerrekord von 2017 brechen. Von Paul Köhnes

Von Sommer ist nicht mehr recht die Rede, kalendarisch eher vom Herbst, sonst aber auch noch nicht so richtig - aber das schreckt die Heiligenhauser Jecken nicht davon ab, schon jetzt mit mehr als einem Auge Richtung Winterbrauchtum zu schauen.

Wobei diese Vokabel gestern nicht vorkam, als die Karnevals-Organisatoren um Uschi Klützke und der Verein "Heljens-Jecken" ihren Terminkalender aufblätterten. Darin steht - acht Wochen vor dem Hoppeditz-Erwachen - mehr als nur ein vager Vorgeschmack auf eine Session, die voller Premieren und Rekorde stecken soll.

"Karneval im ganz neuen Rahmen" verspricht Uschi Klützke. Die Vorsitzende der Frauen-Union hat vor 15 Jahren bereits einmal mit einer völlig neuen Spielart des Rathaussturms (einfach von der Gaststätte Thums aus rübergezogen") einen Anfangspunkt gesetzt. An nette Feten im Rathaus hat man sich inzwischen zu Altweiber gewöhnt. Richtig Fahrt aufgenommen hat der Karneval dann mit der Wiedereinführung des großen Zugs am Karnevalssamstag. Der musste in diesem Jahr als Großveranstaltung organisiert werden - 15.000 jecke Besucher kamen in die Stadt. Lauter Termine, an die die Macherinnen gestern gern zurückdachten.

Aber es soll noch besser kommen: "Der 11.11. ist diesmal ein Samstag. Da dachten wir, es sei eine gute Idee, unseren Hoppeditz René Georg auf dem Rathausplatz erwachen zu lassen - und zusammen mit den Markthändlern und jecken Besuchern zu feiern", sagt Klützke. Von 10 bis 16 Uhr soll das Event dauern. Verwaltungschef Michael Beck will vom Rathaus aus helfen: Ein "genehmigungsfähiges Zelt" könne wohl neben dem Rathaus Platz finden. Einen Schritt weiter ist schon Daniel Tüch, Vize bei den Heljens-Jecken: "Sechs mal zehn Meter groß ist das Zelt." Ein DJ wird für Musik sorgen, Bierwagen und Grillstand sind auch schon organisiert. Eine zusätzliche Musikanlage soll für Stimmung sorgen - auch bei den Marktbummlern. Und weil "Events in der Stadt einfach funktionieren" (Klützke), könnten die Feierfreudigen vom Rathausplatz später gleich in die umliegenden Lokale ausschwärmen. Ein Geheimnis birgt der 11.11. vorerst noch: Welchem Gefäß wird der Hoppeditz entsteigen? So viel lassen die Jecken wissen: Ein Sarg wird es nicht sein und auch kein Senftöpfchen - "wir wollen's ja nicht haben wie in Düsseldorf". Kein Geheimnis ist dagegen, dass der Verein Heljens-Jecken an einer weiteren Steigerung arbeitet: 2018 wird es offenbar noch kein eigenes Heiligenhauser Prinzenpaar geben. Danach? Mal sehen. Und eine Rechnung können die Karnevals-Macher schon acht Wochen vor Sessionsstart aufmachen: Die erste große Karnevalssitzung in der Aula ist schon jetzt bis auf 19 Restkarten ausverkauft.

Quelle: RP
 
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