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Hösel
Keine Sammelunterkunft in Hösel

Hösel. Auf dem Gelände der ehemaligen katholischen Kindertagesstätte an der Bruchhauser Straße in Hösel wird es keine Sammelunterkunft für Flüchtlinge geben.

Dies teilt die Stadtverwaltung Ratingen mit, nachdem es offenbar diesbezüglich Irritationen im Stadtteil gegeben hat. Allerdings laufen derzeit Gespräche mit der Kirche als Eigentümerin über eine Wohnbebauung an dieser Stelle. Sobald die Planungen fertiggestellt sind, werde hierzu die Öffentlichkeit beteiligt, so die Stadtverwaltung.

Die Stadt Ratingen plant aktuell keine Sammelunterkünfte mehr im gesamten Stadtgebiet, da vor dem Hintergrund der bevorstehenden Inbetriebnahme der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes und auch aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation kein Bedarf mehr für einen weiteren Ausbau der Flüchtlingsunterbringung gegeben ist.

Noch offen ist, wann die ZUE mit bis zu 950 Plätzen im früheren Cemex-Gebäude an der Daniel-Goldbach-Straße in Tiefenbroich öffnet. Das Land betreibt die ZUE in eigener Verantwortung. Die 950 Plätze der ZUE werden auf das Zuweisungskontingent der Stadt angerechnet, so dass in dieser Größenordnung auf weitere Sammelunterkünfte im Stadtgebiet verzichtet werden kann.

Registrierte Flüchtlinge werden von der Bezirksregierung Arnsberg einer ZUE der jeweiligen Bezirksregierung zugewiesen. Von dort werden die Menschen dann auf die kommunalen Einrichtungen weiterverteilt.

(RP/kle)
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