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Heiligenhaus
Kleine Entdecker sind in der Natur unterwegs

Heiligenhaus. Wer eine Woche in der Natur verbracht hat, der ist schon fast ein kleiner Förster - zumindest dann, wenn er mit Hannes Johannsen einen Lehrmeister hat, der sich rund um das Umweltbildungszentrum in der Abtsküche auskennt wie kein Zweiter. Und so konnten fast 25 Grundschüler die letzte Ferienwoche damit verbringen, die Natur ihrer Heimatstadt zu erkunden und kennenzulernen. Doch es ging nicht nur darum, es wurde fleißig Hand angelegt und gebastelt - Holz war da das Mittel der Wahl. So entstand zum Ende eine kleine Brücke. Doch auch Wissen wurde vermittelt.

Und das stand diesmal ganz im Zeichen der Vögel. So hießen die ersten Tage zum Beispiel Specht-, Eulen- oder Krähentag. Dabei konnten die Kinder einen Specht selbst basteln und lernten interessante Dinge über die Tiere. Festgelegte Zeiten gab es in den Projekttagen wenig. Einzig und alleine das Mittagessen an der Feuerstelle fand grundsätzlich zur festgelegten Zeit statt. Alles andere wurde von den fünf Betreuern und den Kindern spontan entschieden. Und da war es auch egal, dass das Wetter nicht immer gut war. Wer dreckig wurde, wurde eben dreckig.

"Das gehört zur Natur", waren sich die jungen Entdecker einig, die fast alle schon einmal beim Entdeckercamp dabei gewesen waren - und auch gerne wieder kommen würden. Am Ende hatte sich Förster Johannsen noch eine ganz besondere Aktion einfallen lassen, die wohl die nächsten Jahre alle an ihre Teilnahme erinnern wird: Gemeinsam wurde ein Obstbaum gepflanzt. Kaum vorstellbar, dass von diesem kleinen Trieb in ein paar Jahren die ersten Äpfel herabfallen sollen.

(kr)
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