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Heiligenhaus
Kongsberg schließt wie geplant zum Jahresende

Heiligenhaus. Aller Proteste zum Trotz schließt der Automobilzulieferer Kongsberg sein Werk in Heiligenhaus. Dies erfuhren die 57 Beschäftigten gestern bei einer Betriebsversammlung. Das norwegische Stammhaus macht "konzernstrategische Gründe" dafür verantwortlich. Nach Meinung des Betriebsrates und der IG Metall wäre der Bestand des Werks, das momentan schwarze Zahlen schreibt, noch mindestens fünf Jahre gesichert. Die Mitarbeiter hatten der Konzernleitung einen mehrjährigen Verzicht auf Lohnbestandteile angeboten, wenn im Gegenzug das Werk erhalten bleibe. Wie die IG Metall mitteilte, seien die Manager nicht auf dieses Angebot eingegangen. Allerdings sei die Höhe der Abfindungen verdreifacht worden.
(RP/dne)
 
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