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Ratingen
Kradfahrer (54) stirbt nach Unfall auf der A52

Ratingen: Kradfahrer (54) stirbt nach Unfall auf der A52
Die Feuerwehr Ratingen hatte einen Rettungshubschrauber angefordert. FOTO: Feuerwehr Ratingen
Ratingen. Der 54-jährige Motorradfahrer, der am Sonntag auf der A52 in Höhe Anschlussstelle Tiefenbroich verunglückte, ist nach Angaben der Polizei im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.

Am Vormittag war es zwischen dem Fahrzeug des Mannes und einem Pkw zu einem Zusammenstoß gekommen, in dessen Folge der Kradfahrer gestürzt war und sich schwerste Verletzungen zugezogen hatte.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war um 11 Uhr ein 22-jähriger Niederländer mit seinem Opel, von der A 44 aus Richtung Aachen kommend, im Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord unterwegs, um auf die A 52 in Fahrtrichtung Essen zu fahren. Dort wollte er vom rechten Fahrstreifen der Tangente auf den linken Fahrstreifen wechseln. Er übersah dabei offensichtlich einen Motorradfahrer, der sich zusammen mit weiteren Zweiradfahrern auf der linken Spur befand.

Die Harley Davidson des 54-jährigen Dortmunders wurde von dem Pkw touchiert und geriet ins Schleudern. Im weiteren Verlauf prallte das Krad gegen die linke Betonschutzmauer. Der Fahrer zog sich schwerste Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

Dort starb der 54-Jährige am Nachmittag an den Folgen des Unfallgeschehens. Für die Unfallaufnahme blieb die Richtungsfahrbahn bis 12.35 Uhr gesperrt. Es bildete sich ein Stau von bis zu drei Kilometern. Die Ermittlungen dauern an. Im Einsatz war auch die Feuerwehr Ratingen. Sie war zunächst nur zur Sicherung des Rettungsdienstes alarmiert worden, forderte aufgrund der Verletzung des Motorradfahrers einen Rettungshubschrauber nach und übernahm die Landesicherung.

Der Motorradfahrer wurde mit dem Rettungswagen und dem Notarzt des Rettungshubschraubers in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Buchholz transportiert.

(JoPr)