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Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt
Kräne statt Pläne - es geht voran in der Stadt

Ratingen. Was eine gefühlte Ewigkeit dauerte, soll jetzt ganz schnell realisiert werden: Die Pläne für den Rathaus-Neubau werden Wirklichkeit. Und die Politik zieht mit.

Im nicht-öffentlichen Teil des Bau- und Vergabeausschusses ging es beschaulich-konstruktiv zu. Motto: Sachlichkeit statt Scharmützel. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Und der Name des Generalunternehmers, der das neue Rathaus bauen soll, ist nach dem Exklusiv-Bericht in der RP am vergangenen Montag ohnehin bekannt. Das Familienunternehmen Köster soll die Verwaltungszentrale errichten. Und es ist zu hören, dass man so schnell wie möglich loslegen will. Gute Nachrichten also mit Blick auf ein Projekt, das in den vergangenen Jahrzehnten extrem viel Kraft gekostet hat. Die Politik hat sich daran abgearbeitet. Jetzt ist man froh, dass die durchaus ansprechenden Pläne endlich realisiert werden.

Bei den Kosten hat man die Grenze von 30 Millionen Euro überschritten - was angesichts der erheblichen Zeitverzögerung im Gesamtverfahren zu erwarten war. Fakt ist: Das Projekt wird deutlich teurer, von rund fünf Millionen Euro mehr ist nun die Rede. Ein Murren aus den Kreisen der Politik ist zurzeit nicht zu vernehmen. Am kommenden Dienstag wird der Rat auf seiner Sitzung im Freizeithaus West ab 18 Uhr endgültig die Weichen stellen.

Insgesamt haben die Zeiten - planungstechnisch gesehen - etwas von Aufbruch an sich. Kräne statt Pläne: Dieses Motto dominiert mehr und mehr, denn auch am Düsseldorfer Platz soll die Umgestaltung in Zusammenarbeit mit der Rheinbahn endlich losgehen. Am Markt wird im Immobilienblock 17 bis 20 die letzte Baulücke geschlossen. Damit hat sich aktuell noch einmal der Bezirksausschuss Mitte befasst. Und auf der Bahnstraße entsteht ein neues Wohnhaus. Die alten Gebäude, in denen zuletzt ein Kfz-Handel untergebracht war, wurden mittlerweile abgerissen.

In der kommenden Woche wird Richtfest für die neue SAP-Zentrale in Ratingen Ost gefeiert, die mehr als 40 Millionen Euro kosten wird. Es geht also voran in der Stadt. Weiter so.

norbert.kleeberg@rheinische-post.de

Quelle: RP
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