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Ratingen
Kreis zahlt mit für sauberen Panoramaradweg

Ratingen. Wülfraths Kämmerer Rainer Ritsche drängt auf einen einheitlichen Säuberungsstandard aller Städte.

Der Kreis will sich finanziell mit einer jährlichen Pauschale an der Reinigung des Panoramaradewegs beteiligen. Das sagte Kämmerer Rainer Ritsche jetzt im Ordnungsausschuss.

Lange haben die Städte mit dem Kreis gestritten, wer in welchem Umfang für welches Teilstück des Panoramaradwegs zuständig ist - und damit auch putzen muss. Nun scheint eine langfristige Lösung in Sicht. Ritsche bestätigte, dass der Kreis sich bereiterklären will, jährlich für jede Stadt je nach Anliegerlänge zur Grundpflege beizusteuern.

Für Wülfrath würden das etwa 13.000 Euro bedeuten. "Die Summe ist okay", sagte Ritsche und meinte, er könne sich eine Kooperation mit der Stadt Velbert vorstellen. Schon heute reinigen die Technischen Betriebe Velbert (TBV) im Auftrag der Stadt Wülfrath deren Anliegerteil des Radwegs. Ritsche plädiert für einen Mindestpflegestandard, der dann auch von allen Städten eingehalten wird. Dieser Standard orientiert sich an sieben Kriterien rund um Dauer, Anzahl und Intensität an Pflanzenschnitten, Asphaltreinigungen und Wegediensten. Er hoffe auf eine solche interkommunale Zusammenarbeit, die dann auch für einen einheitlichen Eindruck des Panoramaradwegs für alle Nutzer sorge. Aus dem Grund könne er sich vorstellen, dass die Stadt Wülfrath zusätzlich zu den 13.700 Euro pro Jahr noch eine Summe dazugebe. Wichtig ist Ritsche vor allem eins: Egal, mit welchen Unternehmen oder in Eigenregie die Städte die Pflege des Panoramaradwegs organisieren: Es müsse einheitlich sein. So sollen Gebüschschnitte oder auch Fahrbahnreinigungen zu den selben Zeitpunkten im Jahr in Angriff genommen werden.

(rei)
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