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Kreis Mettmann
Künstler stellt seine "Hahnsichten" im Polizeipräsidium vor

Kreis Mettmann: Künstler stellt seine "Hahnsichten" im Polizeipräsidium vor
Dieter Prumbaum präsentiert einen stilisierten Hahn, der sich in dieser Form in allen Bildern wiederfindet. FOTO: stephan köhlen
Kreis Mettmann. Häufig bleiben Künstler ihrem Genre treu. Der Düsseldorfer Dieter Prumbaum jedoch hat bislang mehrere große Schaffensphasen durchschritten und unterschiedlichste Werke geschaffen. Einen Querschnitt davon zeigt er in seiner aktuellen Ausstellung "Hahnsichten" im Polizeipräsidium Mettmann.

Dieter Prumbaum wirkt wie einer dieser Menschen, die in ihrer zurückhaltenden, fast ein wenig schüchternen Art beeindrucken, die Großes leisten, aber nicht großartig dafür gelobt - geschweige denn in den Mittelpunkt gestellt werden möchten. Das aber muss man als Künstler, vor allem bei einer Vernissage, aushalten können. "Wir freuen uns sehr, Ihre Werke hier in unserem farbenfrohen schönen Gebäude zeigen zu können", richtet Polizeisprecher Ralf Becker seine Worte an Prumbaum, wendet sich dann mit einem schelmischen Lächeln an die anwesenden Gäste, "wobei ich mich bei dem ein der anderen Bild frage, mit welchem Rotwein er sich in Frankreich hat inspirieren lassen". 77 Exponate hängen im ersten Obergeschoss, die Auffälligsten sind die sogenannten e-paintings: farbenfrohe Fotomontagen, Bilder, die ausschließlich am Computer, also ganz ohne Leinwand und Pinsel, entstehen. "Diese Werke zeigen meine aktuelle Schaffensphase, in der ich mich derzeit befinde, und in mir schlummern noch so viele Ideen", erklärt der Künstler und freut sich über die Resonanz der Besucher auf die eigenwilligen Exponate. Tatsächlich haben viele Frankreichurlaube den 69-Jährigen inspiriert. Immer an seiner Seite: seine Ehefrau, die er während der Eröffnungsfeier immer wieder zwischendurch mit liebevollen Augen betrachtet. "Angefangen mit der Kunst habe ich vor langer Zeit, ich habe mich auf den gallischen Hahn konzentriert, ihn stilisiert und heute ist er mein Markenzeichen geworden." Minimalistisch reduziert erscheint dieser Hahn nun auf jedem seiner Werke, sei es Fotografie, ein Tuschebild oder Acrylmalerei. Lächelnd ergänzt der Düsseldorfer: "Ich gebe zu, einige der bizarren Ideen sind tatsächlich dem ein oder anderen Glas französischen Rotweins zu verdanken." Die "Hahnsichten" sind bis 25. April zu sehen.

(dani)
 
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