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Ratingen
Künstlergespräch, Film und Ausstellung im Museum

Ratingen. Aatifi, 1965 in Kandahar (Afghanistan) geboren, studierte Malerei in Kabul. Seit 1995 lebt er in Deutschland. In seiner Malerei verbindet er Kalligrafie, Lichtfülle und die Farben Asiens mit europäischer Kunst. Dabei entwickelt er eine eigene Bildsprache ausgehend von arabischen Schriftzeichen, die jedoch ihrem ursprünglichen Zusammenhang enthoben auf eine rein ästhetische Form reduziert werden. Durch das Herauslösen einzelner Aspekte und das Hinzufügen neuer künstlerischer Elemente entsteht eine völlig eigenständige abstrakte Malerei. Ausgewählte Arbeiten sind bis zum 12. Juli im Museum Ratingen, Grabenstraße 21, zu sehen.

Für Freitag, 17. April, lädt das Museum um 18 Uhr zu einer besonderen Veranstaltung ein. Der Künstler wird sein Heimatland Afghanistan aus einer ganz anderen Perspektive vorstellen. Denn in Afghanistan, das hierzulande meist mit Terror und Krieg assoziiert wird, hat sich eine lebendige Kunstszene entwickelt. In einem etwa 30 minütigen Dokumentarfilm stellt Aatifi die Kunstszene der afghanischen Hauptstadt Kabul vor. Der informative und unterhaltsame Film eröffnet einen Blick auf hierzulande weitgehend unbekannte Aspekte eines kreativen und lebendigen Landes. Aatifi gibt dabei intensive Einblicke in verschiedene staatliche und private Kunstschulen und in den Hochschulbetrieb der Kunstakademie der Universität Kabul.

Im Anschluss steht der Künstler zu einem Gespräch zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

Kontakt: E-Mail museum@ratingen.de, Telefon 550-4181, www.museum-ratingen.de.

Quelle: RP
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