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Kreis Mettmann/Leverkusen
Leverkusen und Mettmann helfen einander bei Notrufen

Kreis Mettmann/Leverkusen. Die Feuerwehrleitstellen in Leverkusen und Mettmann wollen künftig enger zusammenarbeiten: Dies sieht ein Antrag für die Ratsgremien vor, der am 13. August erstmals im Finanz-und Rechtsausschuss beraten werden soll. Von Peter Korn

Sowohl nach dem Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung als auch nach dem Gesetz über den Rettungsdienst sowie die Notfallrettung und den Krankentransport durch Unternehmen ist die Stadt Leverkusen verpflichtet, eine ständig besetzte Leitstelle für den Brandschutz und den Rettungsdienst zu betreiben.

Allerdings wird die Leverkusener Leitstelle nachts künftig nur noch mit einem einzigen Beamten besetzt sein. "Sollte der am Leitstellenplatz sitzende Beamte jedoch unerwartet ausfallen, könnte dies bis zu 4,5 Stunden nicht bemerkt werden und die Notrufe blieben unbeantwortet", heißt es in der städtischen Beschlussvorlage.

Im Jahr 2012 wurden daher die Leistellen Mettmann und Leverkusen vom Landrat und Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn gegenseitig als Ausfallebene benannt.

Wird ein Notruf nicht innerhalb von 30 Sekunden nach dem ersten Klingeln von der zuständigen Leitstelle entgegengenommen, erfolgt automatisch die Weitergabe an die andere Leitstelle. Dort wird der Notruf erfasst und wie ein eigenes Notrufersuchen bearbeitet. Die bearbeitende Leitstelle leitet den Notruf an die zuständige Leitstelle weiter und kontrolliert die Annahme.

Sollten alle vier Notrufleitungen der Leitstelle Leverkusen besetzt sein, würde automatisch innerhalb einer Sekunde der fünfte sowie folgende Notrufe auf die andere Leitstelle weitergeleitet und wie bereits beschrieben weiter behandelt.

Möglich wird das, weil beide Städte, Mettmann und Leverkusen, ähnliche Technik verwenden. Die Leitstelle der Feuerwehr in Mettmann ist für fast alle Kreisstädte, darunter Ratingen und Heiligenhaus, zuständig.

Quelle: RP
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