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Lintorf
Lintorfer Schützen hoffen vor allem auf trockenes Wetter

Lintorf: Lintorfer Schützen hoffen vor allem auf trockenes Wetter
Beim Generalappell: das Königspaar Joachim und Michaela Wehmeyer (links) mit Schützenchef Andreas Preuß. FOTO: A. Blazy
Lintorf. Wenn sie auf eins bei der St. Sebastiani Bruderschaft Lintorf ein Auge haben, dann ist es das Wetter.

"Ich hoffe wirklich, dass wir am kommenden Wochenende beim Schützenfest einigermaßen vernünftiges Wetter haben und nicht wieder baden gehen", hofft Andreas Preuß, Vorsitzender der Bruderschaft. Denn im vergangenen Jahr hat es den Sonntag am Schützenfestsonntag förmlich weggeschwemmt. Der Dauerregen sorgte für eine Ultra-Kurzfassung des Zuges. "Das brauchen wir nicht noch einmal", so der Bruderschaftsvorsitzende gestern beim Möschesonntag auf dem Festplatz am Thunesweg. Der bot zumindest schon einmal einen guten Anfang, denn es blieb trocken. "Ein gutes Omen", schmunzelte Preuß dann auch, der viele Gäste begrüßen konnte. Neben Bürgermeister Klaus Pesch waren viele Vertreter der Parteien und des Brauchtums an den Thunesweg gekommen, um traditionell am Sonntag vor dem Schützenfest auf die kommenden Tage anzustoßen.

Und ein großer Teil versuchte sich auch darin, den ersten Titel der Bruderschaft zu ergattern - Gästekönig. Das schaffte schließlich Hans-Joachim Dutschke, Ehrenvorsitzender der Reservisten-Kameradschaft.

Zwar ist der Festplatz schon herausgeputzt, das Zelt steht auch schon, doch ein Großteil der Vorbereitungen wird heute beginnen. Dann rücken langsam aber sicher die Schausteller an, um für die Kirmes aufzubauen. Offiziell beginnt das Schützenfest am Freitagnachmittag. Am Freitagabend ab 20 Uhr findet dann im Zelt der bayrische Abend statt, für Samstagnachmittag ab 15 Uhr sind die Lintorfer Senioren ins Festzelt eingeladen. Abends wird wieder gefeiert. Der Höhepunkt für Schützenkönig Joachim Wehmeyer folgt dann am Sonntagnachmittag ab 15 Uhr beim Festzug durch Lintorf - und das diesmal hoffentlich wie geplant.

Für Bruderschaftschef Preuß ist es das zweite Schützenfest in der neuen Position. Mit seinem Team versucht er, die Bruderschaft behutsam zu modernisieren. Einer seiner Pläne: "Nach über 60 Jahren soll der ökumenische Gottesdienst am Fest-Montag wieder einmal in der evangelischen Kirche sein."

(wol)
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