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Heiligenhaus
Masterplan für alle Spielplätze der Stadt

Heiligenhaus: Masterplan für alle Spielplätze der Stadt
Der Spielplatz im Steinbeck-Park, unmittelbar am Kant-Gymnasium gelegen, soll aufgewertet werden zum "Leuchtturmprojekt". FOTO: A. Blazy
Heiligenhaus. Doppelter Beschluss: 13 der 48 Flächen werden gestrichen, andere zu Plätzen mit "Leuchtturmfunktion" ausgebaut. Von Paul Köhnes

Die Fragen gelten allen städtischen Spielplätzen: Schließen? Erhalten? Ausbauen? Eine stattliche Tabelle lag dem Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung während der fachbezogenen Haushaltsberatungen vor. Es ging um die rund vier Dutzend Spielplätze in der Stadt und darum, was angesichts des Sparzwangs in der Stadt aus ihnen werden kann. Für diese "Bedarfsplanung haben sich die einzelnen Fraktionen positioniert. Am Ende setzte sich ein Konzept durch, das CDU und FDP gemeinsam auf die Beine gestellt hatten. Keine Mehrheit fand die Idee der SPD, zwecks Planung zusätzlich eine Arbeitsgruppe zu bilden.

"Das Konzept wird getragen von der Entschlossenheit und dem Wunsch die Spielflächen im Stadtgebiet soweit zu reduzieren, dass einerseits das Sparziel erreicht wird und andererseits die verbleibenden Spielflächen in einen deutlich besseren Pflegezustand versetzt werden können", heißt es in dem gemeinsamen Papier. Wegfallen sollen künftig die Plätze Christine-Teusch-Weg, Gustav-Heinemann-Straße, Mönchsiepen, Dresdener Straße, Leipziger Str., Spessartstraße, Rhönstraße, Gohrstraße, Roßdeller Straße, Haydnweg und der Bolzplatz Wassermangel.

Gleichzeitig war es der CDU- und FDP -Fraktion wichtig, dass ausgewählte Spielflächen eine besondere Rolle einnehmen sollen. Demzufolge sollen die Begriffe "Waldspielplatz", "Leuchtturmspielplatz" und "Inklusionsspielplatz" in den Spielflächenbedarfsplan fest verankert werden.

Weil die Spielflächenbedarfsplanung auf eine längerfristige Entwicklung hinzielt, beinhaltet der Beschluss Forderungen und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Spielflächen. Hier geht es um langfristige Perspektiven.

Zwei Kernthemen der Planung stechen hervor. So ist die Idee der "Inklusionsspielplätze" mit ins Konzept aufgenommen. Sie stammt aus der Jungen Union. "Wir setzen uns für sogenannte Inklusionsspielflächen ein", sagt deren Vorsitzender Ianos Tzouvaras. Demnach möchten die Nachwuchspolitiker eine Klausel in das neue Spielflächenkonzept einfügen. "Neue Spielgeräte und ausgewählte Spielflächen sollen bei Ersatzbeschaffungen auf ihre Inklusionseigenschaften überprüft werden."

An fünf Standorten sollen Spielplätze entstehen, die ausgebaut, besonders ausgestattet und gepflegt werden sollen. Die Standorte: Gartenstraße, Hunsrückstraße, Steinbeck-Park, Hetterscheidt (noch ohne benannten Standort) und an der Butterwelle. Eine kleine Einschränkung gilt für den Platz Hunsrückstraße in der Oberilp: Hier müsse man zunächst abwarten, was aus dem inzwischen leerstehenden Grundschulgebäude werden wird. Ideen gehen in Richtung eines neuen Stadtteilzentrums (unsere redaktion berichtete).

In der Summe können langfristig vier neue Spielplätze hinzukommen. Gedacht ist an die Standorte Hefelmannpark, Grün-Selbeck, Panoramagarten und Innenstadt.

Quelle: RP
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