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Heiligenhaus
Mehr Licht für Platz und Park

Heiligenhaus: Mehr Licht für Platz und Park
Der Hefelmannpark ist ein Brückenschlag zu Campus, geplantem Einkaufszentrum und Panoramaweg. Auch dort soll es noch in diesem Jahr eine Lichtinstallation zu sehen geben. FOTO: achim blazy
Heiligenhaus. Die Anlage für den Basildonplatz ist schon vor der Einrichtung preisgekrönt. Auch gleich gegenüber wird es bald heller.. Von Sandra Kreilmann

Der Basildonplatz ist im städtischen Alltag angekommen. Vergessen ist der Parkplatz "Ladestraße" mit Hinterhof-Charakter; gewichen ist er einem funktionalen "Mehrzweckplatz". So war der Platz auch schon Theaterbühne, bot Platz für eine Freiluft-Kinoleinwand und Musik, zum Beispiel von Gospelchören wurde hier auch schon angestimmt.

Im täglichen Leben stehen ein Plateau mit Bücherschrank und Sitzflächen, eine Bushaltestelle unter anderem für den Bürgerbus und 80 Parkplätze zur Verfügung, wenngleich letztere, von so manchem Bürger als "zu eng" bemängelt werden. Doch der Platz wird angenommen: Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen sitzen die Menschen gerne hier. Gearbeitet wurde hier auch mit Fördergeldern von Land und Bund. Eine Sache lässt aber noch auf sich warten, hier auf dem Basildonplatz: Der Paravent der auf 150 Metern Länge, auf Höhe der Bushaltestelle den Basildonplatz eigentlich mit einer kreativen Lichtinstallation beleuchten soll, bleibt noch dunkel. Er soll von den Gebäuderückseiten ablenken. Doch die LED-Technik fehlt noch, doch das soll sich endlich ändern: "Noch in diesem Jahr sollen die Leuchtmittel eingefügt werden", weiß Stadtplaner Siegfried Peterburs. Bisher gab es Verzögerungen im Vergabeverfahren, doch es gehe voran. Im Dezember 2014 ist das Gerüst erstellt worden, seit dem bleibt es düster.

FOTO: Blazy, Achim (abz)

Dabei ist das geplante Licht-Konzept der Planungsbüros Terfrüchte und "Lichtraum Stadt, sowie des Leipziger Architekten Jürgen Meier preisgekrönt. Die Stadt erhielt bereits 2009 einen Bundespreis des Umweltministeriums für "energieeffiziente Stadtbeleuchtung". Eine technisch spannende Idee dahinter ist, das Licht über ein Mikrofon an die Frequentierung des Platzes anzupassen. "Ein dynamisches Lichtereignis", nennt das Architekt Meier.

Clou der Sache: Nachts wird die komplette Platz-Beleuchtung zu dimmen, also zu verringern sein - ganz nach Verkehrs- und Passantenaufkommen: Ist viel los, gibt es viel Licht, ansonsten weniger. Dafür soll eine Steuerung über Bewegungsmelder sorgen. Die Teilnahme am Wettbewerb selbst war schon Baustein eines Innenstadt-Konzepts, das inzwischen seit anderthalb Jahrzehnten verfolgt wird. Aber eben auch in seinen Details nicht vergessen.

Durch den Bau des Basildonplatzes hat sich die Innenstadt in nördliche Richtung, hin zum ehemaligen Kiekert-Areal geöffnet. Der Hefelmannpark ist dabei mehr als Brückenschlag zu Campus, geplantem Einkaufszentrum und Panoramaweg.

Auch hier soll es noch in diesem Jahr eine Lichtinstallation zu sehen geben: Die Brücke, die den Panoramaweg über die Straße 'Am Hefelmannpark, die ehemalige Friedhofsstraße, führt, soll beleuchtet werden. Möglichen gemacht werden soll das durch ein Sponsoring der Stadt- und Bodenentwicklungsgesellschaft, kurz SBEG. "Das Viadukt soll von unten mit weiß-goldenem LED-Licht angestrahlt werden", sagt der Stadtplaner. Ähnlich wie der Beleuchtung der Waggonbrücke, die den Panoramaweg über die Bahnhofstraße führt.

Quelle: RP
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