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Heiligenhaus
Mit einem Glas Wein den Sommer genießen

Heiligenhaus. Das Fest auf dem ehemaligen Hitzbleck-Gelände hat sich etabliert, doch auf dem Areal soll ein Nahversorgungszentrum entstehen. Von Sandra Kreilmann

Zum fünften und höchstwahrscheinlich zum letzten Mal bot der Parkplatz auf dem ehemaligen Hitzbleck-Gelände nun schon Platz für das Weinfest der Heiligenhauser Gastronomen. Dass das Fest sich zukünftig wohl eine andere Heimat suchen muss, liegt aber sicher nicht an mangelndem Zuspruch, sondern daran, dass der Stadtrat sich für den Verkauf des Geländes entschieden hat, dort soll ein großes Nahversorgungszentrum entstehen (wir berichteten).

Stören ließen sich die Anhänger des Weinfestes davon aber nicht, an den vergangenen drei Tagen pilgerten sie in großer Zahl und bei besten sommerlichen Temperaturen in die Innenstadt und widmeten sich kulinarischen Genüssen. Da wär allen voran - natürlich - der Namensgeber des Festes: der Wein.

Zu Gast waren sechs Winzerbetriebe, die sich bereits an vergangenen Weinfesten einen Namen in der Stadt gemacht haben. Das Weingut Ulrich Langguth aus Traben-Trarbach von der Mosel, von der Nahe die Weingüter Konrad Closheim und Harald Krämer, beide aus Langenlonsheim. Gleich drei Vertreter aus Rheinhessen präsentierten das Weingut Achenbach aus Wonsheim, das Weingut Clemens aus Sulzheim sowie das Weingut Hedwig Rudnick aus Flonheim. "Wir möchten vor allem die Vielfalt des Weines darstellen", erklären die Organisatoren das Motto der jährlich stattfindenden Veranstaltung. Eingeladen hatte wieder der Stadtmarketing-Arbeitskreis "Gastronomie", der jüngste Arbeitskreis in der Runde.

"Mit dem Wetter haben wir in diesem Jahr richtig Glück", freut sich einer der Besucher. "Man kann sich drauf verlassen, dass hier für jeden was dabei ist." Dabei meint er nicht nur den Wein, der "immer hochklassig" sei, wie er betont, auch das Essen sei hervorragend. "Ich freue mich zum Beispiel immer wieder auf den Flammkuchen."

Dazu gab es ein passendes musikalisches Angebot. Bei den Besuchern kommt das bestens an, sie kamen zahlreich. Für Gertrud Baumer ist das Fest immer wieder ein Höhepunkt, sie hat nun alle fünf Weinfeste besucht. "Ich saß hier auch schon im Regen. Von allen Festen in Heiligenhaus gefällt mir das Weinfest am besten." Sie schätzt die Atmosphäre und vor allem die Gemütlichkeit. "Bei Sonnenschein macht es natürlich noch mehr Spaß."

Der Hitzbleck-Platz als Veranstaltungsort war zur Premiere bewusst ausgewählt worden. "Uns war es wichtig, über den Panorama-Radweg vor allem für Fußgänger gut erreichbar zu sein", erklärten damals die Organisatoren. Das THW hatte dafür eigens eine Holztreppe vom Freizeitweg auf den Parkplatz gebaut.

Fazit: Das Weinfest kann Jahr für Jahr mit eigener Atmosphäre begeistern, geht es nach der großen Besucherzahl, darf es das auch zukünftig gern weiter tun.

Quelle: RP
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