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Kreis Mettmann
Museum: Ab Mai fliegen die Enten tief

Kreis Mettmann: Museum: Ab Mai fliegen die Enten tief
Eine der berühmtesten Funde der Welt heißt jetzt "Dötzi". FOTO: Neanderthal Museum
Kreis Mettmann. Das Enten-Imperium ist vom 14. Mai bis 30. Oktober im Neanderthal Museum an der Talstraße in Mettmann zu Gast.

Parallel zu den Menschen hat sich eine mysteriöse Entensippe bisher unauffällig in der Weltgeschichte verewigt. Die "Dukomenta" bringt sie ans Licht der Öffentlichkeit. Die Enten gingen mit uns den Weg vom Neandertal durch alle Hochkulturen der Antike, des Mittelalters, bis in die Moderne. Und dabei scheinen sie öfter in die Geschicke der Menschheit eingegriffen zu haben, als es die offizielle Geschichtsschreibung zugeben mag.

Als Weltpremiere wird im Neanderthal Museum erstmals der Duck-Neanderthaler der Öffentlichkeit präsentiert. Wer aufmerksam durch die Dauerausstellung des Neanderthal Museums geht, wird ganz neue Spuren der Geschichte entdecken, verspricht Dr. Bärbel Auffermann, stellvertretende Leiterin des Museums. Ein weiteres Highlight der Ausstellung ist die große ägyptische Grabkammer mit zahlreichen entisch-altägyptischen Funden.

Hinter der amüsanten Umdeutung unserer Weltgeschichte steht die Berliner Künstlergruppe interDuck. Die Mona Lisa sah irgendwie besser aus.

Archäologische Funde, Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen zeugen von der rätselhaften entischen Zivilisation. Jedes der über 100 Exponate ist ein überraschendes Wiedersehen mit bekannten Kunst- und Kulturobjekten von Weltrang. Sie werden in der Ausstellung augenzwinkernd, aber künstlerisch hoch anspruchsvoll neu interpretiert. Von der Steinzeit bis heute haben die Enten in allen Epochen ihre Spuren hinterlassen.

Die berühmte Gletschermumie Dötzi, Venus von Willenduck, Pharao Duckamun, Mona Lisa als Ente oder Albert Einstein mit Schnabel - die Duckomenta macht es möglich.

Die Begleittexte zu den Exponaten enthüllen die Hintergründe ihrer geheimen Entstehung, zum Beispiel zur Duckfretete: "Fundort dieser Büste sind die Ruinen einer ägyptischen Bildhauerwerkstatt. Es handelt sich vermutlich um eine Darstellung Königin Duckfretetes, die bis heute als eine der schönsten Enten der Welt gilt."

Die Duckomenta ist ein Spaß für die gesamte Familie. Auch für Besucher mit Interesse an Kunstgeschichte ebenso wie für Comic-Fans ist sie eine witzige und lehrreiche Entdeckungsreise sozusagen zum Schnabel der Welt.

Hinter der amüsanten Umdeutung unserer Weltgeschichte steht die Berliner Künstlergruppe interDuck. Sie widmet sich seit 1986 in immer neuen Facetten dem Enten-Universum. Eckhart Bauer, emeritierter Professor der Kunstsoziologie, ist der Gründer der Gruppe. Inzwischen umfasst der Enten-Kosmos hunderte Exponate. Die ehemaligen Studenten sind heute hauptberuflich Grafiker, Illustratoren oder Professoren und arbeiten in ihrer Freizeit am Konzept ihrer alternativen Kunstgeschichte.

Um die Meisterwerke der Kunstgeschichte ins Entische zu übersetzen, muss man sich intensiv mit den Originalen, ihrer Entstehungsgeschichte und den Menschen befassen, die in der Zeit lebten, als sie geschaffen wurden. So malt zum Beispiel Ommo Wille für die Duckomenta seit 25 Jahren Enten, und zwar mit unglaublicher Liebe zum Detail und auf höchstem Niveau. Ommo Wille hat auch den Duck-Neanderthaler erschaffen.

Der Museumsshop im Neanderthal Museum präsentiert einen hochwertigen, umfangreich überarbeiteten Katalog mit zahlreichen NeuENTdeckungen.

Quelle: RP
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