| 14.27 Uhr

Ratingen
Musikalisches Treffen zweier Nationen

Düsseldorf. Am Donnerstag traf die Big Band der Ratinger Musikschule, "Big Banditz", auf die Combo der "University of South Dakota". Im Jugendzentrum "Lux" spielten beide Ensembles einige Stücke. Dabei wirkten Musiker auch mal in der jeweils anderen Band mit. Es herrschte eine lockere Atmosphäre im Konzertraum. Auch wenn die Musiker beider Bands sich in der ungewöhnlichen Situation befanden, vor fachkundigem Publikum zu spielen. Zuerst traten die Musiker aus Vermillion, Partnerstadt Ratingens, auf. Alle Mitglieder des Ensembles sind Studenten der Universität. Einige von ihnen studieren Musik, viele aber auch ganz andere Bereiche. Die Ratinger Musiker hörten sich gespannt die Songs der jungen Amerikaner an. Bei zwei Stücken spielten auch einige von ihnen mit. Die Verständigung klappte gut. Wenn man auf Englisch nicht mehr weiter kam, ging es sozusagen mit Händen und Füßen weiter.

Die Abstimmung war besonders für die "Big Banditz" sehr wichtig. Denn der Leiter und Dirigent der Gruppe konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an dem Projekt teilnehmen. Kurzerhand dirigierte der Leiter der Big Band aus Vermillion nach deren Auftritt auch die Ratinger. Die Zusammenarbeit klappte gut. Vor jedem Stück wurde kurz der Ablauf geklärt, die Solisten bestimmt und sonstige Unklarheiten beseitigt. Mit verschiedenen Zeichen leitete der Gastdirigent während der Lieder die Band. Da diese Zeichen in allen Sprachen und Nationen ähnlich oder gar gleich sind, gab es keine Probleme. Die Jazzer aus Vermillion waren den Ratingern zahlenmäßig überlegen. So füllten einige von ihnen fehlende Besetzungen bei den Ratingern aus. Ein Altsaxophon, ein Tenorsaxophon und eine Posaune spielten bei den "Big Banditz" mit und übernahmen sogar einige Soli.

Das Projekt war für beide Ensembles äußerst interessant. Leider mussten die Musiker aus Vermillion schon kurz nach dem Auftritt der Ratinger Band ihre Instrumente einpacken und wieder abfahren. Zeit für Gespräche zwischen den Musikern gab es daher nicht. Schade.

Quelle: RP
 
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