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Ratingen
Neuer Kanal am Lohof kostet 300.000 Euro

Ratingen. Die nächste Baustelle naht: Wenn das Wetter es zulässt, dann beginnt der Bergisch-Rheinische Wasserverband (BRW) am Montag, 5. September, mit der Sanierung eines Teilstücks seines 5,5 Kilometer langen Abwassersammlers zwischen Düsseldorf-Hubbelrath und Ratingen Süd. Der über 20 Jahre alte Kanal müsse aufgrund diverser Schäden dringend abschnittsweise saniert werden, teilte der BRW gestern mit.

Im anstehenden Bauabschnitt erfolgt die Kanalsanierung zwischen den Straßen Lohofweg und Hohbeck mit Hilfe eines sogenannten Schlauch-Inlinerverfahrens. Dies bedeutet: Es ist keine Baugrube erforderlich, denn es werden die vorhandenen Schächte genutzt, über die der Inlinerschlauch eingeführt wird.

Die zu sanierende Kanalteillänge von knapp 870 Metern befindet sich überwiegend innerhalb von landwirtschaftlichen Nutzflächen und Privatgärten. Während der Kanalsanierung muss für die Anliegerstraße Hohbeck (im Bereich der Eisenbahnbrücke) und innerhalb des Lohofwegs (unmittelbar am Lohof) ab dem 5. September für rund drei Wochen mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden. Da die Arbeiten nur bei trockenem Wetter ausgeführt werden können, kann es je nach Wetterlage auch zu kurzfristigen Terminverzögerungen kommen.

Die direkt betroffenen Anlieger werden zeitnah persönlich durch Wurfmitteilung über die Verkehrseinschränkungen informiert, betonte der BRW. Die Kosten für die Maßnahme, so Diplom-Ingenieur Jürgen Trojand vom BRW, liegen bei rund 300.000 Euro. Finanzielle Belastungen für die Bürger werde es nicht geben, versicherte er.

(kle)
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