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Ratingen
Nur 28 Prozent der Frauen in NRW arbeiten Vollzeit

Ratingen. "Künftig können wir auf keine ausgebildete Fachkraft mehr verzichten. Das gilt insbesondere für Frauen", erklärte Mechthild Stock, Vorsitzende der Frauen Union Ratingen und Vorstandsmitglied der Frauen-Union im Kreis Mettmann, im Rahmen der Veranstaltung "Dialog Wirtschaft und Politik - Aufstieg, Sicherheit, Perspektive". Die Frauen Union Ratingen hatte Vertreter aus Wirtschaft und Politik eingeladen, um gemeinsam mit der Jungen Union, dem CDU-Stadtverband Ratingen und zahlreichen Bürgern dieses Thema anzugehen.

Neben dem CDU-Landtagskandidaten Dr. Jan Heinisch brachte sich die Bundestagsabgeordnete Marie-Luise Dött MdB (CDU) als erfahrende Wirtschaftspolitikerin und Bundesvorsitzende des BKU mit aktuellen Themen und interessanten Fragestellungen in ihren Vorträgen ein. Anschließend diskutierten die Referenten zusammen mit Unternehmern sowie den Bürgern aus Ratingen und dem Kreis Mettmann.

Beim Thema "Wirtschaftsstandort NRW" ging es unter anderem um die Erwerbsbeteiligung von Frauen, bei der NRW Schlusslicht ist, nur 47,5 Prozent sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt und nur 28 Prozent in Vollzeit tätig. Hier gebe es enormen Handlungsbedarf - auch im Hinblick auf die Sicherung einer angemessenen Altersversorgung.

"Politik, Arbeitgeber und öffentliche Hand sind gefordert, die richtigen Rahmenbedingungen sowohl für die Wirtschaft als auch für die Betroffenen sicherzustellen. Auf der politischen Ebene brauchen wir bedarfsgerechte Förderkonzepte für Frauen, auf der Arbeitgeberseite flexible Konzepte zur Vereinbarkeit für Familie und Beruf und für den Wiedereinstieg nach der Familienphase, resümierte Ratsfrau Mechthild A. Stock weiter.

Quelle: RP
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