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Hösel
Platz für einen kleinen Supermarkt

Hösel. Mehr als 300 Bürger informierten sich über die Goldkuhle-Pläne in Hösel.

300 Höseler Bürger ließen sich jetzt von der CDU über die Neugestaltung des Goldkuhlegeländes am Bahnhof informieren: "Volles Haus", stellte Kalli Tewes, Höseler Urgestein und ehemaliger Vorsitzender des SV Hösel, bei der Bürgerversammlung fest. "Die Bürger haben offensichtlich einen hohen Informationsbedarf, den die CDU befriedigen will", konstatierte auch Stefan Heins, Vorsitzender der CDU Hösel/Eggerscheidt, erfreut.

Zunächst stellte Baudezernent Jochen Kral die Pläne der Verwaltung zur Wohnbebauung des Geländes am Bahnhof ausführlich vor; diese hatte bereits am Vortag der Höseler Bezirksausschuss (BZA) mehrheitlich auf den Weg gebracht. "Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich der BZA für die Wohnbebauung am Höseler Ortseingang entschieden hat; seit mehr als zwei Jahren fordern wir genau das und sehen dies als große Chance für unseren Ort", so Heins. Viele Bürger gaben ihm in der Einschätzung Recht; in einer lebhaften Diskussion sprachen sie sich mehrheitlich positiv für Wohnbebauung aus. Einig waren sich alle Beteiligten, dass die vom Investor geplante massive Wohnbebauung keine Zustimmung findet. Maximal wird eine dreigeschossige Wohnbebauung plus Dachgeschoss, wie auf der anderen Seite des Bahnhofgebäudes, befürwortet.

Die geplante Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel am Bahnhof mit einer ausreichenden Anzahl von Parkplätzen fand bei den Besuchern großen Zuspruch. "Nach der Schließung von Kaiser's im kommenden Monat halten wir einen neuen Lebensmittelhändler im Hösel-Center für enorm wichtig. Wir können uns aber auch durchaus an beiden Standorten einen Lebensmittler vorstellen. Auf dem Gelände Goldkuhle möchte die CDU allerdings lediglich einen Lebensmittelmarkt zulassen, der der Nahversorgung dient. Zur Prüfung der Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes fehlen noch einige Fakten."

Entsprechend wird die CDU-Fraktion die Prüfung für den Lebensmittelmarkt und den Handwerkerhof in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses erneut beantragen, um den Planungsauftrag an die Verwaltung zu komplettieren. "Wir wollen die Planungen unbedingt detailliert mit allen Fakten und Aspekten prüfen und werden die Bürger weiterhin über den Gang des Verfahrens informieren", so Stefan Heins.

Quelle: RP
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