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Ratingen
Polizist hilft bei Geburt an Raststätte an der A3

Ratingen: Polizist hilft bei Geburt an Raststätte an der A3
Polizist Frederik Graefe wurde zum Geburtshelfer. FOTO: Polizei
Düsseldorf. Eigentlich war ein Beamter der Autobahnpolizei nur auf dem Rückweg von einer Besprechung – kurze Zeit später wurde er Zeuge, wie an der Raststätte Hösel ein Kind zur Welt kam. Der kleine Junge wollte nicht bis zum Krankenhaus warten. 

Frederik Graefe, Polizist aus Düsseldorf war im Streifenwagen auf der A3 unterwegs, als sich der Fahrer im Auto hinter ihm per Lichthupe bemerkbar machte. Die Autos hielten kurz auf dem Seitenstreifen an und der Mann berichtete dem Polizisten, dass seine Frau auf dem Beifahrersitz gerade ein Kind bekommen würde, das Krankenhaus aber noch 20 Kilometer weit weg wäre, heißt es in dem Polizeibericht. Er bat den Graefe, ihm den Weg zum nächsten Krankenhaus zu zeigen. 

Doch so lange wollte sich der Nachwuchs offenbar keine Zeit mehr lassen. Außerdem stand der werdende Vater enorm unter Stress, eine Weiterfahrt war offenbar keine gute Idee. Und so fuhren das Paar und der Polizist zur Raststätte Hösel - zuvor hatte der Graefe bereits Kollegen um Hilfe gebeten und einen  Rettungswagen bestellt.

Doch wenige Sekunden nach Eintreffen auf der Raststätte brachte die Mutter den gesunden Mohammed auf die Welt, berichtet die Polizei. Vater und Mutter erhielten die ersten Glückwünsche im Namen der Polizei Düsseldorf.

Der Vater und der Frederik Graefe kümmerten sich um Mutter und Sohn. Wenige Minuten später traf die Feuerwehr mit einem Rettungswagen ein und brachten die beiden in ein Krankenhaus. Der Vater und das Geschwisterkind, das ebenfalls im Auto war, konnten nach einem Moment der Beruhigung ihren Weg fortsetzen und ins Krankenhaus folgen.

  

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