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Kreis Mettmann
"Projekt korrekt": Polizei zieht Bilanz ihres Aktionstags

Kreis Mettmann. Aufklären und Knöllchen schreiben, Prävention und Repression - das ist die Doppelstrategie der Polizei in ihrem "Projekt Korrekt", das die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern im Verkehr verbessern soll. Beim Aktionstag am Donnerstag waren kreisweit 38 Polizisten eingesetzt, in Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim. Es wurden Verstöße all jener Fahrzeugführer geahndet, welche die allgemein als "schwächer" bekannten Verkehrsteilnehmer konkret behinderten oder sogar gefährdeten.

Das Gesamtergebnis zeigte nach Auswertung der Polizei ein Doppelgesicht. Einerseits sei der Bereich "Prävention" (mit einem Stand in der Langenfelder Innenstadt) sehr erfreulich gelaufen. Andererseits gab es in den vier Städten Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim insgesamt 106 gebührenpflichtige Verwarnungen, 23 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und vier Strafanzeigen. In 71 Fällen wurden die festgestellten Verstöße von Radfahrern begangen, fünf Mal wurden Fußgänger zur Rechenschaft gezogen, der Rest der erforderlichen Maßnahmen verteilt sich auf Autofahrer.

Die Zahlen für Ratingen: 52 Verwarngelder, eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit, zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein, eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. In Hilden gab es unter anderem 21 Verwarnungsgelder.

Quelle: RP
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