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Ratingen
Radweg ist jetzt deutlich sicherer

Ratingen: Radweg ist jetzt deutlich sicherer
FOTO: Blazy, Achim (abz)
Ratingen. Auf der Brachter Straße kann man seit längerem viel besser fahren.

Das Radwegenetz in Ratingen ist ein Kapitel für sich. Überall lauern Gefahren - gerade dort, wo der Radler plötzlich auf die Straße geführt wird. Dann gilt die höchste Vorsichtsstufe. Doch es gibt auch positive Entwicklungen, die in der Regel einen langen Vorlauf haben. Klar, der Landesbetrieb Straßen NRW hat einen riesigen Sanierungsstau abzuarbeiten.

Das Problem: Geld ist kaum da, viele Kommunen wollen sich auf den Prioritätenlisten ganz oben sehen, auch Ratingen. Bei der Brachter Straße gingen viele Jahre ins Land, bis sich etwas tat. Der wohl gefährlichste Radweg wurde hergerichtet (die RP berichtete). Und das war vor allem dem öffentlichen Druck zu verdanken, den die Politik aufgebaut hat.

Dass der CDU-Landtagsabgeordnete Wilhelm Droste so verfährt, mögen kritische Beobachter als billige PR-Kampagne abtun. Doch der Politiker weiß nur zu gut, dass das Bohren dicker Bretter zum Alltagsgeschäft gehört.

Im Fall der Brachter Straße führte das Ganze zum Erfolg. Und dies lässt auch bei anderen Radwegen hoffen. Jüngstes Beispiel: Der Radweg Richtung Knittkuhl (in Höhe Gut Knittkuhle) wurde asphaltiert. Vorteil: Die Radler bleiben auf diesem Weg und fahren nicht auf der Straße - das ist deutlich sicherer.

Ein weiterer Diskussionspunkt sind die neuen Fahrbahnmarkierungen auf der Poststraße, Bahnhofstraße (in Hösel) und der Hans-Böckler-Straße. Ob diese Piktogramme unbedingt für mehr Sicherheit sorgen, ist indes fraglich.

(kle)
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