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Ratingen
Ratingen - deine Denkmäler

Ratingen: Ratingen - deine Denkmäler
Der Jüdische Friedhof am Blomericher Weg in Breitscheid wurde vermutlich im Jahr 1790 angelegt. Bis 1880 wurde der Friedhof belegt. 43 Grabsteine mit überwiegend hebräischen Inschriften sind bis heute erhalten geblieben. Seit 1985 steht die Anlage unter Denkmalschutz. FOTO: Achim Blazy/Archiv
Ratingen. Denkmäler, das sind für die meisten Ratinger zunächst einmal die Stadttürme, die Wasserburg Haus zum Haus, die Kirche St. Peter und Paul und das Bürgerhaus am Marktplatz. Historische Gebäude also, die jeder kennt und oft gesehen hat. Doch in der Stadt gibt es weit mehr schützenswerte Objekte. Insgesamt sind es 221, die in die Denkmalliste eingetragen wurden, die meisten davon im Jahr 1985.

Der Ratinger Heimatverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fotos von all diesen Denkmälern auf seiner Facebook-Seite zu veröffentlichen. Ein großer Teil ist so inzwischen schon zusammen gekommen. Doch einige Fotos, genau 26, fehlen noch. Beispielsweise vom Jüdischen Friedhof in Breitscheid, Gut Gätzenberg in Homberg, vom Kückelshof in Hösel und von der Wassermühle Hasselbeck.

Die bisher letzten Einträge in die Denkmalliste der Stadt Ratingen stammen aus dem Jahr 2012. Vor vier Jahren erhielten die Beamtenwohnhäuser an der Bahnstraße 58 bis 64 Denkmalstatus.

Um auf die vielen Denkmäler im Land aufmerksam zu machen, gibt es einmal im Jahr den Tag des offenen Denkmals, diesmal am Sonntag, 11. September. Ratingen ist im offizellen Programm nicht vertreten. Wir haben aber schon mal ein paar Denkmäler fotografisch zusammengetragen: Neben dem Jüdischen Friedhof sind dies das Haus Anger, das ehemalige Landgericht, der Bahnhof Ost, Schloss Landberg, die ehemalige Papiermühle und das Küsterhaus in Breitscheid.

(jün)
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