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Feuerwehr im Einsatz
Gasleck in Ratingen kann erst nach Stunden gestopft werden

Feuerwehreinsatz wegen Lecks in Gasleitung
Feuerwehreinsatz wegen Lecks in Gasleitung FOTO: Feuerwehr Ratingen
Ratingen-Homberg. Am Montagabend ist die Ratinger Feuerwehr zu einem Einsatz nach Homberg ausgerückt. Aus einer Leitung an einem Gebäude trat Gas aus. Die Straße wurde gesperrt, mehrere Häuser wurden evakuiert. Erst am frühen Morgen war das Leck abgedichtet. Von Norbert Kleeberg

Es geschah am späten Montagnachmittag: Die Feuerwehr wurde gegen 17.15 Uhr zur Brachter Straße alarmiert, nachdem ein Handwerker an einem Gebäude Gas gemessen hatte.

Einsatzkräfte bestätigten kurz danach diese Beobachtung durch weitere Messungen. Die Brachter Straße wurde daher gesperrt, mehrere Häuser mussten geräumt werden. 

Gegen 20.10 Uhr berichtete die Feuerwehr in einer weiteren Meldung, dass die Stadtwerke Ratingen die Stromversorgung der benachbarten Gebäude der Einsatzstelle abgeschaltet hätten, um Zündquellen auszuschließen. Die Gasversorgung wurde an der Zuleitung reguliert. Die Folge: Nur noch geringe Gas-Mengen konnten nachströmen.

Schwieriger Einsatz

Das Tiefbauunternehmen öffnete die Fahrbahn über der Gasleitung, um die Leckage freizulegen. Die Feuerwehr sicherte unterdessen die Maßnahmen durch bereitstehende Trupps und durch Bewässerung der Arbeitsstelle.

Der arbeitsintensive Einsatz zog sich insgesamt über mehrere Stunden hin. Erst gegen 1.50 Uhr am frühen Dienstagmorgen war das Leck abgedichtet. Es sei zu keiner Explosion gekommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Wie die Feuerwehr berichtete, waren aber umfangreiche Tiefbaumaßnahmen nötig, um die Leitung abzudichten. Bis das Leck gestopft war, sei fortlaufend Gas ausgeströmt. Zwei Löschfahrzeuge der Feuerwehr und ein Rettungswagen seien deshalb vor Ort gewesen, hätten aber nicht eingreifen müssen.

Die Anwohner der geräumten Gebäude wurden im Feuerwehrgerätehaus Homberg versorgt. Nachbarn der Einsatzstelle halfen spontan dabei. Rund 30 Menschen waren betroffen.