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Ermittlungen in Ratingen
Polizei findet Toten nach Brand in Holz-Lagerhaus

Brand in Ratingen-Eggerscheidt
Brand in Ratingen-Eggerscheidt FOTO: Patrick Schüller
Ratingen. Am späten Mittwochabend hat die Polizei in einer ausgebrannten Hütte in Ratingen-Eggerscheidt eine Leiche gefunden. Noch ist unklar, um wen es sich handelt. Eine Obduktion soll Aufschluss geben. Von Norbert Kleeberg

Es war am späten Mittwochabend gegen 23 Uhr, die Löscharbeiten der Feuerwehr Ratingen waren längst abgeschlossen: Die Polizei entdeckte in Eggerscheidt bei der Begehung des Brandortes einen menschlichen Körper in den Resten einer ausgebrannten Hütte.

Die Leiche wurde in die Gerichtsmedizin nach Düsseldorf gebracht. Die Maßnahmen zur Identifizierung des Toten und die Ermittlungen von Brandexperten des Kommissariat 11 am Brandort dauern an. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstagvormittag auf RP-Anfrage mitteilte, ist mit einem Obduktionsergebnis nicht vor Freitag zu rechnen. Weitere Informationen seitens der Polizei zum aktuellen Fall gibt es noch nicht.

Gebrannt hatte ein Holzgebäude, in der Brennmaterial gelagert wurde

Was war an diesem Abend genau passiert? Am Mittwochabend wurden Feuerwehr und Polizei gegen 18.35 Uhr zu einem Großbrand im ländlichen Bereich Fahrenkothen/Kellersdiek im Stadtteil Eggerscheidt gerufen. Zeugen hatten die Flammen einer brennenden, rund 100 Quadratmeter großen Holzhütte bemerkt, die zuvor als Werkstatt und Lager für Brennholz genutzt worden war. Beim Eintreffen erster Einsatzkräfte habe das Nebengebäude eines landwirtschaftlichen Fachwerkgebäudes bereits in Vollbrand gestanden, teilte die Feuerwehr mit.

Das Problem: Da der Bereich Fahrenkothen/Kellersdiek in einem ländlichen Außenbereich Ratingens ohne ausreichende Löschwasserversorgung durch Hydranten liegt, musste die Feuerwehr die Wasserversorgung ihrer intensiven Löscharbeiten mit einem Pendelverkehr von Tanklöschfahrzeugen sichern. Hierzu wurde die Mülheimer Straße (Wasserentnahmestelle/Hydrant) von der Polizei in der Zeit zwischen 18.40 und 20 Uhr einseitig gesperrt. Durch Maßnahmen der Verkehrsregelung am entstandenen Engpass konnten größere Verkehrsstörungen jedoch verhindert werden.

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Gegen 20.15 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand nach Abschluss umfangreicher Arbeiten endgültig als gelöscht gemeldet. Eine 90-jährige Bewohnerin des Hauptgebäudes, die während der Löscharbeiten von der Feuerwehr betreut wurde, konnte ihr Haus wieder betreten. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein Fachwerkhaus verhindern.

 
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