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Prozess in München
Ratinger verprügelt - Ex-Schüler muss 120.000 Euro zahlen

München/Ratingen. Ein junger Schweizer muss 120.000 Euro zahlen, weil er mit Freunden einen Geschäftsmann aus Ratingen verprügelt hatte.

Das Oberlandesgericht München hat den Beklagten wegen schwerer Verletzungen in einem Zivilprozess am Dienstag zu 120.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Außerdem soll der junge Mann für alle künftigen eventuellen Gesundheitsschäden haften.

Der Schweizer, damals auf Klassenfahrt in München, hatte 2009 mit Mitschülern den 53-jährigen Kläger aus Ratingen (Nordrhein-Westfalen) niedergeprügelt. Dabei wurde das Gesicht des Opfers zertrümmert. In der ersten Verhandlung gegen den damaligen Haupttäter hatte das Landgericht dem Geschäftsmann 80.000 Euro zugesprochen. In der Berufungsverhandlung hatte er 200.000 Euro gefordert.

(lsa/dpa)
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