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Ratingen
Regen bringt viel Arbeit für die Feuerwehr

Ratingen. Da gab es mächtig viel zu tun für die Feuerwehr: Sechs Einsätze verzeichnete man angesichts des Unwetters, das am Montag auch über Ratingen hereingebrochen war. Im Nachgang zog die Feuerwehr jetzt Bilanz: Betroffen waren einzelne Bürger in den Stadtteilen West, Homberg, Lintorf und Mitte. Das Wasser war in einigen Fällen in Keller oder Wohnräume eingedrungen, die Feuerwehr setzte Pumpen und Wassersauger ein. An einer Stelle war die Standfestigkeit eines Baumes gefährdet, dort musste die Feuerwehr mit einer Kettensäge eingreifen.

Der aus einem Hang gespülte Schlamm verstopfte den Wasserablauf in einer Straße, die Feuerwehr half durch eine Reinigung des Abflusses und konnte somit größere Schäden verhindern. Durch das Frühwarnsystem des Tiefbauamtes wurde die Feuerwehr frühzeitig über einen bedrohlich anwachsenden Wasserstand im Rückhaltebecken an der Poststraße informiert.

Entsprechend den vorbereitenden Planungen der Feuerwehr rückten sofort mehrere Fahrzeuge zur Poststraße aus, informierten die Anwohner und trafen Maßnahmen für den Fall des Überlaufens. Mit der Zeit sank der Wasserpegel - aufgrund allmählich aussetzender Niederschläge, der wirksamen Notablaufmaßnahmen und wegen eines vor einigen Jahren eigens zu diesem Zweck gebauten Tunnels in den Schwarzbach.

Es gab Entwarnung: Die Feuerwehr musste also nicht mehr eingreifen.

(RP/kle)
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