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Ratingen
Ruinen auf der Wallstraße vor dem Abriss

Ratingen. Die letzten Bauruinen auf der Wallstraße verschwinden: Abrisstrupps haben damit begonnen, das Doppelhaus Nr. 39/41 sowie das Dreifamilienhaus Nr. 43 für den Abriss vorzubereiten. Die Abbrucharbeiten werden voraussichtlich Mitte Mai abgeschlossen sein, sagte Horst Künster, Leiter des Amtes für Gebäudemanagement. Von Joachim Preuss

Die baufälligen Ruinen sind im Besitz der Stadt. Bald steht nur noch ein bewohntes Haus zwischen Beamtengässchen und dem ehemaligen Hertie-Haus. Bereits im März 2012 waren die maroden Häuser 27, 29 und 31 abgerissen worden. Die freiwerdenden Grundstücke wurden zunächst als Bauplatz für das Stadttor genutzt, später in Grünflächen umgewandelt: Das werde nun auch geschehen, sagte Künster. Der Abbruch erfolgt nur bis zur Oberkante des Geländes. Das heißt, dass die Kellersohlen und das Fundamente bis auf Weiteres im Erdreich verbleiben.

Das Gelände wird anschließend - ähnlich wie bereits bei den schon abgerissenen Wohngebäuden im oberen Bereich der Wallstraße geschehen - mit Erdreich verfüllt und erhält zu guter Letzt eine Wieseneinsaat.

Die schiefen Häuser an der Wallstraße prägten mit ihrer starken Neigung nach hinten viele Jahre das gesicht dieser Straße. Dass die Uralt-Gebäude nach hinten wegsackten, wird darauf zurückgeführt, dass sie mit der Vorderkante auf Resten der Stadtmauer gebaut wurde - mit dem "Hintern" aber in den ehemaligen Stadtgraben einsanken.

Quelle: RP
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