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Heiligenhaus/Kreis
Schüler bereiten sich auf den Beruf vor

Heiligenhaus/Kreis. Die Wirtschaftsjunioren Niederberg kamen zu einem "Bewerbertag" in die Gesamtschule Heiligenhaus und gaben Tipps.

METTMANN (RP) Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Niederberg waren zu Gast in der Gesamtschule Heiligenhaus, um den Neuntklässlern einen "Bewerbertag" der besonderen Art zu bieten. Diese bereiten sich gerade intensiv auf ihre Berufswahl vor und bewerben sich bald auf längere Praktika im Frühjahr 2017.

Fünf Mitglieder der WJ hatten vier Stationen vorbereitet, die von den Gesamtschulklassen rotierend an diesem Vormittag besucht wurden. Für die Schüler eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Sie erfuhren interessante Details zu Vorstellungsgesprächen, dem Übergang von der Schule in den Beruf, zur Etikette und über Ziel- und Selbstfindung. Damit hatten sie im Vergleich zu bisherigen Veranstaltungen dieser Art zwei Bausteine leicht verändert.

Mike Richter (Versicherungsmakler) brachte den Schülern die Themen Zielerreichung und Selbstmanagement näher. Anhand von historischen Personen erklärte er die Prinzipien und Vorgehensweisen erfolgreicher Menschen. Er ermunterte die Klassen, sich selbst schon früh mit möglichen Zielen für das eigene Leben auseinanderzusetzen und gab Tipps, wie das gelingen könnte: Was sollten beispielsweise beste Freunde, Arbeitskollegen oder der Bürgermeister beim 80. Geburtstag über die eigene Person sagen? Wie sähe ein perfekter Tag aus, wenn Geld und Zeit keine Rolle spielen? Dazu könnten sie Aufsätze verfassen, die sie der Entdeckung eigener Ziele näher bringen könnten. Außerdem ginge es darum, sich um die eigenen Stärken zu kümmern. Diese erst mal herauszufinden sie dabei die erste Herausforderung, die sich über Gespräche mit der Familie und Freunden aber meistern ließe.

Kathrin Damann (Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert) gab unter dem Stichwort "Der erste Eindruck zählt - Do´s und Dont´s im Vorstellungsgespräch" wichtige Tipps für das erste Aufeinandertreffen mit dem potenziellen Arbeitgeber. Welche Kleidung kann getragen werden, wie wird der Gesprächspartner begrüßt, wie verabschiedet man sich und vieles mehr bereitete die Schüler auch auf die Anbahnung ihres ersten längeren Praktikums vor. Daran knüpfte das Programm von Susanne Trepmann (Geschäftsführerin/Coach) an: Sie ließ einzelne Schüler im Rollenspiel ein Vorstellungsgespräch erproben. Die übrigen wurden über Feedback-Aufgaben sinnvoll eingebunden.

Mit dem Übergang von der Schule in den Beruf beschäftigen sich Stephanie Wehrel (Eventmanagerin), Leiterin des Arbeitskreises Bildung und Wirtschaft der WJ, und Isabell Fechner-Müller (Geschäftsführerin). Sie besprachen mit den Schülern die Pläne nach der zehnten Klasse, berufliche Vorstellungen und die Fragen, wo man sich überhaupt informieren kann. "Oft sind die eigenen Eltern oder nähere Verwandte ganz gute erste Ansprechpartner, um sich über deren Berufe zu informieren", sagt Fechner-Müller, die sich als Geschäftsführerin eines Handwerksbetriebes in Heiligenhaus darüber freute, dass sich von den Gesamtschülern einige wenige auch für Handwerk interessierten. Zudem gaben die beiden noch den Tipp, freiwillige Praktika in den Ferien zu absolvieren, um möglichst viele Berufe kennenzulernen.

Die Wirtschaftsjunioren erlebten Schüler, die in den Workshops gut mitarbeiteten. "Uns als jungen Wirtschaftstreibenden ist das Thema Bildung ein wichtiges Anliegen", sagt Stephanie Wehrel. Der Bewerbertag, für den sich die WJ-Mitglieder ehrenamtlich einen halben Tag Zeit nehmen, wird auf Anfrage kreisweit angeboten..

Quelle: RP
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