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Ratingen
So finden Kinder Stadtgeschichte spannend

Ratingen. Wie lebten die Ratinger im Mittelalter? Wie sah die Stadt aus und welche Gebäude aus dieser Zeit kann man heute noch entdecken? Anhand einer neuen Broschüre können Kinder im Schulunterricht oder im Kindergarten diesen und anderen Fragen kreativ nachgehen und sich aktiv auf die Spuren der Ratinger Stadtgeschichte begeben. Das Amt für Kultur und Tourismus hat mit den beiden Pädagoginnen Alexandra Töpfer und Elke Rieger eine Broschüre erarbeitet, mit der Kinder im Vor- und Grundschulalter die Ratinger Stadtgeschichte entdecken können. Sie enthält neben Geschichten, Sagen und Stadtplänen auch viele Materialien, mit denen sich die Kinder spielerisch dem Thema nähern. So bietet die Broschüre beispielsweise auch zahlreiche Malvorlagen, Basteltipps, Kochrezepte und Lieder.

Die ursprüngliche Idee dazu entwickelten Alexandra Töpfer und Elke Rieger bei den Kinderstadtführungen, die sie in Kooperation mit dem Kulturamt einmal im Quartal anbieten. Beide sind hauptberuflich als Erzieherinnen tätig und engagieren sich in ihrer freien Zeit, um die Stadtgeschichte für Kinder aufzubereiten. Bei den Führungen entdecken sie - gekleidet im mittelalterlichen Gewand - gemeinsam mit den Kindern die historische Innenstadt. Doch dies ist nur ein Ansatz, die Geschichte Ratingens greifbar zu machen. "Wir wollten die Stadtgeschichte und das Thema Ratingen im Mittelalter so präsentieren, dass Kindergärten und Grundschulen diese als eigene Projekte einsetzen können", erläutert Alexandra Töpfer die Vorgehensweise. "Und dazu gehört, dass die Kinder selbst kreativ werden können und so einen spielerischen Einstieg in die Stadtgeschichte bekommen.", ergänzt Elke Rieger.

Gemeinsam mit Erika Wickel vom Amt für Kultur und Tourismus stellten sie die Themen, Texte und Materialien zusammen. Das rund 50 Seiten starke Arbeitsheft wird allen Ratinger Kindertageseinrichtungen und Grundschulen kostenfrei als Arbeitsvorlage zur Verfügung gestellt. Die Broschüre kann auf Anfrage für weitere stadtgeschichtliche Projekte zur Verfügung gestellt werden. Kontakt: Andreas Mainka vom Kulturamt unter Telefon 2102/550-4114 oder per E-Mail an andreas.mainka@ratingen.de.

Quelle: RP
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