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Ratingen
So kämpft die Stadt gegen Ratten

Ratingen. Allein im vergangenen Jahr gab es Kosten in Höhe von 11.000 Euro.

Probleme mit Ratten oder Schädlingen generell hat wohl jede Stadt. Verständlich: Denn immerhin heißt es, dass auf jeden Mensch mindestens eine Ratte kommt. Was aber tun gegen die hartnäckigen Nager? Und wie hilft die Stadt mit? Ratten gelten laut Infektionsschutzgesetz als Krankheitsüberträger und müssen somit bekämpft werden.

Die Meldung der Schädlinge ist hierbei Aufgabe des Haus- oder Grundstückeigentümers des befallenen Objekts. Entgegengenommen werden die Meldungen vom Ordnungsamt, das diese dann wiederum an den Kreis Mettmann weiterleitet.

Der Kreis beauftragt eine Schädlingsbekämpfungsfirma, die einmal wöchentlich bei den gemeldeten Fällen in der Stadt tätig wird. In regelmäßigen Intervallen erfolgt eine Neubelegung mit Gift.

Auch Präventivmaßnahmen werden unternommen: So erfolgen beispielsweise in Kanalisationen Belegungen mit Gift, damit sich die Nager gar nicht erst verbreiten. "2015 gab es insgesamt 750 Meldungen von Ratten in Ratingen, ohne besondere Standortschwerpunkte", so das Ordnungsamt auf RP-Anfrage.

Insgesamt 11.000 Euro kostete dies die Stadt im vergangenen Jahr. Die Melder der Befälle hatten hierbei aber keine Kosten zu tragen, hieß es bei der Stadt.

Bei der Vermeidung von Ratten kann jeder mithelfen: Der erste Schritt dabei ist das Melden von Beobachtungen. Des Weiteren sollte man vermeiden, den Nagern Nahrung anzubieten. Auch Köder oder Schlagfallen können sehr nützlich sein, um sich vor Ratten zu schützen.

(TF)
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