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Ratingen
So wichtig ist ein Betriebspraktikum für Schüler

Ratingen. Für Yvonne Burzan, Praktikantin aus Ratingen, ist das, von der Schule vorgegebene Betriebspraktikum ein voller Erfolg: "Das Praktikum hat mir bisher sehr geholfen, denn die Arbeit und auch die Atmosphäre im Therapiezentrum sind toll und machen Spaß. Jeder ist nett zu mir, alles wird mir gezeigt und erklärt. Die Praktikanten sind alle super freundlich und es macht viel Spaß mit ihnen zu arbeiten."

Dass ein Praktikum bei den Praktikanten gut ankommt ist besonders wichtig, denn oftmals ist es eine Orientierungshilfe dafür, was man nach dem Schulabschluss machen möchte. Umso wichtiger ist es, dass dieser Schuss nicht nach hinten los geht. Praktika sind inzwischen, nach der Kürzung der Schulzeit auf G8 unerlässlich geworden. Je weniger Zeit man nämlich hat, sich für einen Berufsweg zu entscheiden, umso schwerer wird es dies zu tun.

Oftmals haben die jugendlichen Praktikanten zwar eine genaue Vorstellung davon, in welche Richtung ihr Berufsleben später gehen soll, wissen jedoch nicht, ob sie für diese Richtung auch geeignet sind. Umso erfreulicher, wenn im Endeffekt Sätze wie dieser zu hören sind: "Nach dem Praktikum möchte ich jetzt unbedingt Arzt werden", so eine andere Praktikantin.

Alina Cendron, Praktikantin aus Lintorf sieht auch ein Problem: Es gibt nur ein einziges Betriebspraktikum. Für viele zu wenig, um genug Einblicke ins Berufsleben zu erlangen. "Ich finde das Praktikum zwar sinnvoll, man sollte jedoch mehr als nur ein Praktikum anbieten. Das würde einem helfen, sich besser für einen späteren Berufsweg zu entscheiden."

(TF)
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