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Ratingen
Sparkasse HRV stellt Wohnprojekt vor

Ratingen: Sparkasse HRV stellt Wohnprojekt vor
Neue Trends, viele Informationen: Immobilien-Experte Bodo Schmidt (links) von der Sparkasse HRV im Gespräch mit Carl und Elke Franz. FOTO: Achim Blazy
Ratingen. Citynahes Wohnen ist besonderes beliebt - ein Trend von der Immobilienmesse in der Stadthalle. Von Dirk Neubauer

Platz 37 von 70 - das klingt zunächst einmal nicht nach einer Erfolgsgeschichte. Ist es in diesem Fall aber. Im deutschen Wohnungsmarktranking des Beratungsunternehmens Catella Group landete Ratingen so weit vorn wie keine andere Stadt im Düsseldorfer Speckgürtel, eben auf Platz 37. Damit zählt die Stadt zu den für Investoren langfristig lohnenswerten Standorten in der Nähe eines Mega-Immobilien-Marktes. Der Weg von dieser Erkenntnis hin zum ganz konkreten Ratinger Immobiliengeschehen führte gestern durch die Stadthalle. Die Immobilienmesse der Sparkasse HRV gewährte Anbietern und Interessenten einen Rundumblick auf Preise, Lagen und Objekte.

"Ich glaube, die Zeit der massiven Preiszuwächse in Ratingen ist vorerst vorbei. Dafür sorgt ein wachsendes Angebot an Eigentumswohnungen und Einfamilien-Häusern. Allerdings gibt es nach wie vor gesuchte Lagen und Größen, in denen es zu wenig Objekte auf dem Markt gibt", zeichnete Immobilienmaler Stefan Schneider ein aktuelles Bild. Er bringt seit mehr als 20 Jahren Käufer und Verkäufer zusammen. Die Immobilienmesse ist für ihn eine Gelegenheit, neue Kunden zu gewinnen: "Hier entstehen erste Kontakte, die dann in intensiven Einzelgesprächen vertieft werden müssen."

Am Stand der Sparkasse HRV waren häufig ältere Interessenten zu sehen. Dafür sorgte ein neues Angebot in Ratingen Ost: 51 Seniorenwohnungen an der Eisenhüttenstraße, die jetzt in die Vermarktung gehen. "Bereits vor der Messe hatten wir 25 Reservierungen", freute sich HRV-Makler Bodo Schmidt. Die Wohnungen in Größen zwischen 53 und 122 Quadratmetern treffen einen Megatrend: Langjährige Hausbesitzer wollen sich im Alter kleiner setzen; in Eigentumswohnungen, aber möglichst zentrumsnah. "Ratingen West und Lintorf scheiden damit für viele von vorneherein aus", sagt Schmidt.

Die Wohnungen an der Eisenhüttenstraße seien demgegenüber ideal. Allerdings gibt es verschiedene Bedingungen: Pro Wohneinheit dürfen maximal zwei Bewohner einziehen, einer von ihnen muss mindestens 55 Jahre alt sein. Die Caritas wird einen Servicestützpunkt an der Eisenhüttenstraße einrichten - kein betreutes Wohnen, sondern mehr eine Art Concierge-Service.

"Bei Quadratmeterpreisen um die 3600 Euro kann man schon sagen: Dieses Angebot folgt dem Grundsatz: Tausche mein Haus gegen eine altersgerechte Wohnung", so Makler Schmidt. Für die dann frei werdenden Immobilien hat die Sparkasse HRV seit Jahresbeginn einen VIP-Status für Interessenten eingerichtet. "Das sind Menschen, die fest entschlossen sind, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen." Die Anforderungen an ein Objekt, die Vermögensverhältnisse - alles werde vorab geprüft, so Schmidt.

"Wenn wir ein passendes Objekt hereinbekommen, bieten wir es zunächst gezielt unseren VIPs an, die dafür in Frage kommen", sagt der Experte. Erst danach würden Käufer per Zeitungsannonce oder auch im Internet gesucht.

Quelle: RP
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