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Ratingen
Sparkasse schließt: Es gibt Hilfe für die Tiefenbroicher Kunden

Ratingen. Die SPD-Fraktion und der HRV-Vorstand einigen sich auf einen Kompromiss, der für den Sommer gelten und dem Bedarf im Stadtteil angepasst werden soll.

Nicht immer kann die Politik schnelle Lösungen anbieten - doch in diesem Fall sieht die Sache anders aus. Die Schließung der Filiale der Sparkasse HRV in Tiefenbroich zum 1. Juli lässt sich nach Gesprächen der SPD-Fraktion mit Vorstand Wolfgang Busch zumindest über die Sommermonate etwas abfedern. Dass die Filiale dicht macht, ist beschlossen. Busch erklärte in einem Gespräch mit der Fraktion den Hintergrund der Entscheidung. Man wolle aber den älteren Kunden in Tiefenbroich den Übergang zur Nutzung der Automaten durch eine Beratung und eine Unterstützung erleichtern. Die SPD schlug mehrere Kompromisse vor. Kernbotschaft: Die Filiale sollte zumindest einmal pro Woche geöffnet bleiben. Man vereinbarte ein weiteres Gespräch.

Busch versprach eine Rückmeldung. Die ist nun da: Nach Einschätzung der Sparkasse gibt es viele Kunden, die noch für einen längeren Zeitraum persönliche Unterstützung bei der Bedienung der Automaten benötigen. Daher bietet die Sparkasse einmal pro Woche einen Mitarbeiterservice im Selbstbedienungsbereich der Filiale an. Die Dauer dieses Angebotes werde dem Bedarf angepasst und über den Sommer sichergestellt. "Eine gute Lösung für Tiefenbroich", betonen Christian Wiglow und Rosa-Maria Kaleja im Namen der Fraktion.

(kle)
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