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Ratingen
SPD sorgt sich um Zustand der Wanderwege

Ratingen. Die verheerenden Stürme der vergangenen Jahre haben nicht die Ratinger Wälder ordentlich zerzaust: Um das Sturmholz aus dem Wald zu bekommen, mussten die Forstarbeiter schweres Gerät einsetzten. Die SPD stellt fest: "Nach den aktuell vorgenommenen umfangreichen Forstarbeiten in den Wäldern um Ratingen herum sind ein Großteil der Wander- und Spazierwege, die sowohl der örtlichen Naherholung dienen wie auch Teile der zentral vom Kreis Mettmann vermarkteten Neanderland-Wanderwege sind, erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden und kaum noch normal begehbar."

Viele Bürgerinnen und Bürger stellten sich die Frage, ob und wann diese Wege wieder in einen begehbaren Zustand versetzt werden? Die schweren Maschinen hätten die Wege nachhaltig beeinträchtigt und in Schlammpisten versetzt, wie beispielsweise am Pfingsberg und auf dem Weg Richtung Hahnerhof und Homberg.

"Die Wälder um Ratingen sind bekanntermaßen im Privatbesitz und werden wirtschaftlich genutzt. Zudem haben sie eine erhebliche Naherholungsfunktion, die aber nur dann erfüllt werden kann, wenn der Zustand der Wege ein Betreten erlaubt", so Fraktionschef Christian Wiglow. Er bittet die Verwaltung der Stadt Ratingen um Beantwortung konkreter Fragen: "Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, auf eine zeitnahe Wiederherstellung der Wanderweg bei den verantwortlichen Stellen zu drängen?"

Und: " Gab es schon Gespräche mit dem Eigentümer, dem Kreis, dem Forstamt beziehungsweise dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW?"

Quelle: RP
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