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04/19: Ein Sieg wäre ein großer Schritt zur Rettung

Fußball: 04/19: Ein Sieg wäre ein großer Schritt zur Rettung
Trainer Peter Radojewski fordert einen Sieg gegen Oberhausen. FOTO: Blazy
Ratingen. Morgen spielt der Fußball-Oberligist gegen Oberhausens U23. Mit drei Punkten könnte eigentlich nichts mehr passieren. Von André Schahidi

Ein Spiel gegen den Vorletzten - und die Konkurrenz spielt gegen den Ersten und Zweiten. Eigentlich perfekte Voraussetzungen für ein perfektes Wochenende für Ratingen 04/19: Der Fußball-Oberligist spielt morgen (15 Uhr, Stadionring) gegen die U23 von Rot-Weiß Oberhausen, während es Hilden mit Tabellenführer und Aufsteiger Wuppertal aufnehmen muss und der MSV Duisburg II gegen den KFC Uerdingen.

Bei einem Sieg und einer Niederlage der beiden Teams, die auf und direkt über dem Abstiegsplatz stehen, wäre Ratingen mit neun Punkten Vorsprung bei noch drei ausstehenden Spielen quasi gerettet. Aber selbst wenn die Konkurrenz nicht patzt - mit drei eigenen Punkten im Gepäck könnte dem RSV in Sachen Abstieg nicht mehr viel passieren. "Wir wollen unbedingt gewinnen", sagt Trainer Peter Radojewski. "Wir spielen in unserem Stadion, da haben wir bislang alle Spiele gewonnen. Deshalb fordere ich auch gegen Oberhausen ganz klar einen Sieg."

Dabei ist noch nicht klar, mit welcher Formation RWO-Trainer Mike Terranova sein Team am Stadionring auflaufen lässt. Direkt nach der Winterpause gab es für die Zweitvertretung Verstärkung von oben, ein Aufwärtstrend war deutlich erkennbar. Angesichts von immer noch zehn Punkten Abstand bei nur noch vier ausstehenden Spielen sind die Rettungs-Chancen indes nur noch theoretischer Natur. "Trotzdem hat Oberhausen in der Rückrunde viele Punkte geholt", betont Radojewski. "Wir werden den Gegner garantiert nicht unterschätzen. Diese Punkte brauchen wir selber."

Der Trainer ist überzeugt, dass seine Mannschaft einen besseren Auftritt abliefern wird als am vergangenen Wochenende in Schonnebeck. "Da waren wir teilweise etwas unkonzentriert", sagt Radojewski. "Aber die Frische ist da und im Heimspiel werden wir das schaffen." Fraglich ist - wie beim Gegner - nur, in welcher Formation. Denn der RSV beklagt einige Ausfälle. Prominentester Verletzter ist Orhan Dombayci, der die Woche gar nicht trainieren konnte. "Ich hoffe, dass es für ihn reicht, er wollte es im Abschlusstraining noch mal versuchen", sagt Radojewski. "Falls es bei ihm nicht klappt, wird Benni Teichmöller spielen." Auch Fatih Özbayrak und Sahin Ayas werden nicht auflaufen, für sie kommt das Spiel nach ihren Verletzungen zu früh. Für Dauerbrenner Timo Krampe und Yannik Wollert ist die Saison durch ihre Verletzungen derweil zu Ende, auch Nico Rymarczyk kann morgen nicht spielen.

"Das sind fünf, sechs Leute, die uns fehlen", sagt Radojewski. "Aber mir bleiben dann immer noch 15, die es richten könnten - und mit einem Erfolg gegen Oberhausen für ein perfektes Wochenende beim RSV sorgen können.

Quelle: RP
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