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Alarm: Jetzt steckt Heiligenhaus im Abstiegskampf

Lokalsport: Alarm: Jetzt steckt Heiligenhaus im Abstiegskampf
Langes Bein: Gegen Jüchen-Garzweiler kamen Thilo van Schwamen (links) und seine Teamkollegen aber meistens einen Schritt zu spät. FOTO: Achim Blazy
Heiligenhaus. Der Fußball-Landesligist bot bei der 1:5-Pleite gegen den VfL Jüchen-Garzweiler eine enttäuschende Vorstellung. Von Lars Weiske

Den Start ins Osterwochenende hatten sich die Landesliga-Fußballer SSVg. Heiligenhaus ganz anders vorgestellt. Im Heimspiel gegen den VfL Jüchen-Garzweiler setzte es aber eine deutliche 1:5 (0:3)-Niederlage, die äußerst schmerzhaft war. Einfacher Grund: Auf Rang elf (29 Punkte) muss sich die SSVg. jetzt endgültig mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen. Der Abstand auf die gefährlichen Ränge beträgt nur noch sechs Zähler - und aktuell steht die Mannschaft auf Rang elf. "Das war eine absolut verdiente Niederlage. Die Schönrederei ist jetzt vorbei. Wir müssen ernsthaft über den Abstiegskampf reden, auch wenn wir auf dem Papier besser sind als die jetzige Situation. Wir müssen Charakter zeigen", sagte der enttäuschte Trainer Hakan Yalcinkaja.

Nach dem 0:0 gegen den SC Velbert vergangene Woche hatte sich Yalcinkaja zufrieden mit seiner Defensive gezeigt. Diese Meinung sollte sich nach der ersten Halbzeit gegen starke Gäste einigermaßen ändern, denn nach 45 Minuten war die Partie entschieden. Den Treffern von Philip Erkes (13.), Fatlum Ahmeti (39.) und Lucas Esser (44.) zum 0:3 hatte die SSVg-Abwehr nichts entgegenzusetzen. Später erzielte Alessio Falco (79.) das 1:3 (79.), doch Ahmeti (86.) und Sven Rixen (90.) stellten den 5:1-Endstand für Jüchen her, der am Ende auch in dieser Höhe absolut verdient war.

Die Begründung für die aktuelle Situation lieferte Coach Yalcinkaja später recht deutlich: "Uns fehlen die Typen auf dem Platz - Spieler, die auch mal ein Zeichen setzen. Wir müssen den Hebel jetzt schnell umlegen." Klar: Heiligenhaus spielt mit einem kleinen Stamm von nur 13 Fußballern, von denen einige zurzeit nicht in der optimalen Verfassung sind. "Zwei bis drei Spieler, die wieder zurück sind, stehen momentan noch nicht einmal bei 80 Prozent. Dazu kommen Langzeitausfälle. Aber das dürfen und sollen keine Ausreden sein", stellte Yalcinkaya fest. Der Frust muss jetzt aber schnell raus den Köpfen und der Fokus dem nächsten Spiel gelten, denn am Ostermontag (15 Uhr) erwartet die SSVg. die VSF Amern an der Talburgstraße. Dieser Gegner liegt auf Rang 15 (23 Zähler) und steckt mitten im Abstiegskampf. Das Hinrunden-Duell gewann Heiligenhauser knapp mit 3:2.

Trainer Yalcinkaja gibt für die nächste Aufgabe ein klares Ziel vor: "Wir müssen gegen Amern gewinnen. Vor allem müssen wir den Gegner auf Distanz halten, sonst stecken wir wirklich unten mittendrin. Wir müssen jetzt zusammenwachsen. Die Mannschaft ist jetzt gefragt. Ich bin guter Dinge." Ein Sieg muss tatsächlich her, damit sich die Lage an der Talburgstraße zumindest wieder ein bisschen entspannt.

SSVg. Heiligenhaus: Kersten, van Schwamen, Zeciri (70. Remmert), Krol, Aydin, Annachat (46. Kalkan), Tsiotsios, Falco, Bayrak (70. A. Top), van Beuningen, Simic.

Quelle: RP
 
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