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Aliens vor "Endspiel" um Platz eins

Lokalsport: Aliens vor "Endspiel" um Platz eins
Die Spiele zwischen den Aliens (mit Dustin Schumacher, Mitte) und den Hammer Eisbären sind hart umkämpft - zuletzt hatten die Ostwestfalen zweimal die Nase vorn. FOTO: Achim BLazy
Ratingen. Der Tabellenführer tritt heute (20 Uhr) beim ersten Verfolger in Hamm an. Sonntag kommt Dinslaken an den Sandbach. Von Falk Janning

Für die Ratinger Ice Aliens ist die Zeit vorbei, wo sich Ausrutscher wieder ausbügeln ließen. Die Eishockey-Mannschaft aus der 1. Liga West ist auf die Zielgerade der Saison eingebogen und steht in der wohl vorentscheidenden Partie um Platz eins der Meisterschaftsrunde unter Siegeszwang. Am heutigen Freitag (20 Uhr, Maximilianpark) fährt sie als Spitzenreiter zu den Hammer Eisbären, die erster Verfolger sind und mit nur drei Punkten Rückstand folgen. Mit einem Sieg können die Schützlinge von Trainer Alexander Jacobs den ersten Platz perfekt machen und bekämen es in zwei Wochen im Playoff-Halbfinale dann mit dem Tabellenvierten zu tun - nach derzeitigem Stand sind das die Luchse Lauterbach. Solange die Aliens in Hamm punkten, könnten sie Rang eins rechnerisch immer aus eigener Kraft schaffen.

Trainer Alexander Jacobs versucht, den Druck von seinen Akteuren zu nehmen, die nur zwei der jüngsten sieben Partien gewonnen haben. Er sehe die letzten drei Punktspiele in Hamm, gegen Dinslaken (Sonntag, 18 Uhr) und bei den Dortmunder Eisadlern (4. März, 20 Uhr) ganz entspannt, betont er. "Für uns war es nur wichtig, dass wir einen Platz unter den ersten Vier erreicht haben und damit bei den Play-offs dabei sind."

Die Ratinger stehen in Ostwestfalen vor einer schwierigen Aufgabe. Die Eisbären haben die Außerirdischen während der bisherigen drei Vergleiche in der Meisterrunde schon zweimal besiegt. Außerdem kämpfen die Aliens weiter mit personellen Problemen. Auf eine ganze Reihe von Spielern müssen sie verletzt und krank verzichten. Torwart Christoph Oster, Jan Philipp Priebsch, Marvin Moch, Maurice Musga und Joel Stegelmann fallen verletzt aus, Christian Dumler fehlt erkrankt. Ein großes Fragezeichen steht außerdem hinter dem Einsatz von Marius Hornig, der sich am vergangenen Sonntag beim 7:0 gegen Lauterbach zweimal die Schulter ausgekugelt hatte. Unsicher ist auch, ob Maurice Becker auflaufen kann, der immer noch an einer Blessur laboriert, die er sich vor zwei Wochen zugezogen hatte. "Ich werde aber drei Reihen aufbieten können", sagt Jacobs.

Am Sonntag (18 Uhr, Am Sandbach) steht das letzte Heimspiel der Meisterrunde auf dem Plan: Die Außerirdischen erwarten die Dinslakener Kobras, die sich nach einem Fehlstart wieder Hoffnung auf die Teilnahme an den Play-offs machen können. Der Truppe fehlen nur noch drei Punkte zu Platz vier. Die Kobras müssen gegen Ratingen unbedingt punkten, um den vierten Rang noch zu erreichen. Beim jüngsten Spiel gelang ihnen ein 6:3-Erfolg.

Jacobs beklagt, dass die Playoffs nur als Best-of-two gespielt werden, als nur mit Hin- und Rückspiel. "Da ist es dann kaum ein Unterschied, ob man Erster oder Zweiter wird. Denn wenn man im Hinspiel einen schlechten Tag hatte und hoch verliert, ist man schon raus."

Quelle: RP
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