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Lokalsport
Angermund bestätigt Rang zwei

Angermund. Der Verbandsligist hat beim 30:25-Erfolg keine Mühe mit Langenfeld II. Von Werner Möller

Der TV Angermund hat im Verbandsliga-Heimspiel gegen die SG Langenfeld II seine gegenwärtig erstaunliche Verfassung bestätigt und mit dem 30:25 (15:10)-Sieg Platz zwei sicher verteidigt. Eine Meisterleistung war allerdings nicht erforderlich, das Gäste-Team spielte ausgesprochen schwach und eigentlich interessierte nur die Höhe des Sieges.

Hallensprecher Bernd Stemmer brachte es auf einen Punkt: "Bei einem Gegner, der unter den ersten sechs steht, hätten wir erheblich engagierter auftreten müssen. Viele Züge nach vorne liefen uneffektiv." Richtig, aber Langenfeld konnte nie Nutzen daraus ziehen und deshalb fehlte dem Match auch die ersehnte Spannung.

Der Tabellenzweite lag immer klar vorne und beim 20:13 (42.) deutete einiges auf einen Kantersieg hin. Aber dazu fehlte der nötige Biss. Betreuer Wolfgang Friedrich sah das so: "Man kennt es doch, von der Bundesliga runter bis in die Kreisklasse. Hat man es mit einem schwachen Gegner zu tun, dann neigt fast jeder Sportler zur Überheblichkeit. Es ist kaum erklärlich." Da waren noch zehn Minuten zu spielen und sein TVA lag 24:17 vorne. Hätte dieser nun noch einmal gegen die längst völlig müden Langenfelder richtigen Druck aufgebaut, der Sieg wäre wohl erheblich höher ausgefallen.

Es gibt aber auch viel Erfreuliches zu berichten. Zum Beispiel die starke Form von Schlussmann Simon Kalveram (15 Paraden), dann das wie immer gute Abwehrspiel von Christoph Schreiber und Lars Brümmer. Dieses Trio ragte klar heraus. Zudem präsentierten sich die ebenfalls deckungsstarken Oliver Mentzen und Routinier Benny Axning in guter Verfassung.

Nichts dagegen gelang dem sonst überall gefürchteten Florian Hasselbach. Nach sechs Fehlwürfen in Durchgang eins ließ ihn Trainer Uli Richter nicht mehr auf die Platte. Der meinte: "Wir lagen nach der guten ersten Hälfte immer vorne, wurden nie gefordert und so ist es sinnvoll, sich über den Sieg zu freuen." Platz zwei nach 18 Spieltagen - das gab es ewig nicht mehr am Freiheitshagen. Kommenden Sonntag muss die auswärts stets stark aufspielende Truppe die Hürde beim Drittletzten in Cronenberg meistern. In aktueller Verfassung sollte das gehen.

TVA: Kalveram (ab 57. Pawlik) - Axning, 5, Ilgen 1, Peter Mentzen 1, Nils Thanscheidt 4/1, Gensch 5, Winter 1, Oliver Mentzen 4, Schreiber 3, Hasselbach, Paukert 1, Brümmer 5, Björn Thanscheidt.

Zuschauer: 72.

Quelle: RP
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