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Lokalsport
Angermund hofft ohne Friedrich auf den zweiten Sieg

Angermund. Es kommt selten vor beim TV Angermund, dass Wolfgang Friedrich, der in seiner Jugend wegen seiner überall gefürchteten Wurfkraft den Spitznamen "Keule" bekam, in einem Oberligaspiel seines Vereins nicht dabei ist. Aber heute, wenn seine Blau-Weißen gegen den Aufsteiger TV Aldekerk II (Anwurf 18.15 Uhr) ihr drittes Heimspiel bestreiten, dann ist das der Fall. Sein Sohn Patrick, der ebenfalls einst für den TVA Handball spielte und jetzt in München lebt, hat seine Eltern in die nahen Berge zum Skifahren eingeladen. Wohnen werden die Friedrichs, sie sind zweifache Großeltern, auf einem Campingplatz am Starnberger See.

"Aber keine Sorge", betont "Keule" Friedrich, der Ende dieses Monats 61 Jahre alt wird, "ich bin mit meinem TVA jederzeit online verbunden. Ich werde genau wissen, wie das Spiel steht. Und ob am Ende der zweite Heimsieg eingefahren ist. Der muss dringend her, wir wollen schließlich die Spitze im Auge behalten." Die letzten beiden Spiele gingen verloren, allerdings waren es hochkarätige Gegner wie Dinslaken und Oppum. Diese beiden stehen ohne Verlustpunkt oben in der Spitze. Friedrich: "Die Saison ist noch lang, da passiert noch einiges."

Nach den Herbstferien, so hofft er, sind Björn Thanscheidt, Florian Hasselbach, Kreisläufer Nico Merten, Julian Duval und Steffen Neukirchen wohl endlich wieder dabei.

Die beiden Oberliga-Rivalen, der TVA und Aldekerk, haben je 4:4 Punkte. Nur der Sieger behält Anschluss nach oben. Das Aldekerker Spiel steht und fällt um ihren Torjäger Christopher Tebyl, bei dem man immer eine zweistellige Trefferquote einkalkulieren sollte. Wenn die gegnerische Deckung es zulässt und die ist beim TVA vor allem geschwächt durch den Ausfall von Nico Merten. Trainer Uli Richter: "Mir wurde auch von Oppumer Seite bestätigt, dass unsere Niederlage auf fehlende Wechselmöglichkeiten zurückzuführen ist. Also müssen alle an ihre Grenzen gehen."

(wm)
 
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