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Lokalsport
Angermund läuft erstmals in Bestbesetzung auf

Angermund. Nicolas Töpfer, alle Handballer weit und breit nennen ihn nur "Nici", schaute kürzlich genau hin beim Oberliga-Gastspiel der SG Überruhr in Lintorf. "Diese Überruhrer spielen bald bei uns in Angermund", sagte der 27 Jahre alte Linkshänder. "Da muss man wissen, mit wem man es zu tun hat." Er beobachtete im Schwerpunkt die linke Essener Seite. Dort, wo er für seinen TVA angreift und wo er verteidigen muss. Mehr war in Lintorf, seiner alten Wirkungsstätte, während diesem Spiel nicht aus ihm heraus zu bekommen. Konzentriertes Betrachten war angesagt und kein Plauschen.

Am Samstag ist es so weit. Dann treffen diese alten Rivalen wieder aufeinander (18.15 Uhr, Walter-Rettinghausen-Halle). Beide haben 10:10 Punkte und die Gastgeber wollen ihren siebten Tabellenplatz verteidigen. Der verleiht gegenwärtig viel Sicherheit, die SG Überruhr liegt einen Rang hinter den Angermundern.

Kurz vor diesem Heimspiel gibt sich Töpfer schon viel gesprächiger als damals bei seiner Beobachtung. "Wenn wir gewinnen, dann gehen die Blicke wieder nach oben. Bis Platz zwei sind es nur drei Punkte. Ich jedenfalls bin davon überzeugt, dass die Punkte hier in Angermund bleiben." Klare Worte. So etwas, vor allem Selbstbewusstsein, das mag sein Trainer Uli Richter.

"Es steht harte Arbeit an", erklärte Richter. "Das war gegen Überruhr allerdings nie anders. Die beiden Mannschaften kennen sich genau, uns steht ein ganz enger Spielverlauf bevor." Personell sieht es vorzüglich aus, erstmals in dieser Spielzeit wird Bestbesetzung aufgeboten. Auch Torwart Jens Bothe, der beim Sieg in Mönchengladbach verhindert war, ist wieder dabei. Und dann erstmals vor eigenem Publikum Florian Hasselbach. Mit dem 25 Jahre alten Rückraum-Torjäger können die Blau-Weißen ein ganz anderes, erheblich variableres Angriffsspiel aufziehen.

(wm)
 
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