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Lokalsport
Angermund verpasst den Sieg gegen Wuppertal

Angermund. In der Pause des Verbandsliga-Heimspiels gegen den LTV Wuppertal strahlte Wolfgang Richter, der Chef der Angermunder Handballer, bereits: "Unsere Mannschaft ist in guter Verfassung. Es wird schwer, aber die Punkte bleiben hier." So ganz traf die Prognose nicht ein, aber ein Punkt beim 22:22-(10:9)-Unentschieden geht in Ordnung.

Allein die Schlussminute war das Eintrittsgeld wert. Martin Paukert eroberte den Ball und nun, bei 22:22, hatte dessen TVA 55 Sekunden Zeit, den Siegtreffer zu erzielen. Trainer Uli Richter bekam seine Auszeit, der letzte Spielzug wurde besprochen. Aber Christoph Schreiber, in diesem Match der beste Angermunder, warf nur an den Pfosten und so hatten die Gäste plötzlich noch einmal Ballbesitz. Aber auch sie hatten kein Glück, es gelang nur ein Lattentreffer bis zum Abpfiff. Ein gerechtes Ergebnis, die Angermunder bleiben als Tabellenvierter in Lauerstellung.

Sie sahen Mitte der zweiten Hälfte schon bei einer 17:12-Führung (41.) schon wie die Sieger aus. Aber zehn Minuten später war wieder alles offen bei 18:18. Zwischendurch lag der TVA sogar zurück. Uli Richter meinte dann: "Es war schmerzhaft, auf Florian Hasselbach verzichten zu müssen. Auch die insgesamt zehn Minuten Unterzahl nach dem Wechsel schmerzten. Bei Sechs gegen Sechs hätten wir gewonnen." Hasselbach zog sich vor dem Spiel eine Rückenverletzung zu, meinte aber: "Kommenden Samstag gegen Mettmann bin ich auf jeden Fall wieder dabei."

TVA: Kalveram, Jakubiak - Axning 2/1, Ilgen 1, Peter Mentzen, Thanscheidt 1, Gensch 5, Winter 2, Oliver Mentzen 1/1, Schreiber 2, Paukert 5/3, Brümmer 3.

(wm)
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