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Lokalsport
Benrath gegen den DSC unter Druck

Ratingen. In der Fußball-Landesliga treffen sich die Düsseldorfer Verlierer der vergangenen Wochen. Besonders in Benrath ist die Not groß. Von Dennis Hamrun und Sebastian Lück

Beim Fußball-Landesligisten VfL Benrath schrillen nach der jüngsten 2:3-Niederlage gegen den ESC Rellinghausen die Alarmglocken. Das Team von Trainer Frank Moeser gab dabei nicht nur eine komfortable 2:0-Führung aus der Hand, sondern findet sich nun auch auf einem Abstiegsplatz wieder. Vor dem Derby gegen den DSC 99 am Sonntag (14.30 Uhr, Karl Hohmann Straße) steht der VfL daher gehörig unter Druck. "Nach diesen absolut unverständlichen Punktverlusten müssen wir gegen den DSC jetzt unbedingt punkten, wenn wir nicht in der Abstiegszone überwintern wollen", brachte es Frank Moeser selbst auf den Punkt. Doch der Ausfall von Marius Lippa, der nach seiner roten Karte gegen Rellinghausen definitiv pausieren muss, spricht nicht wirklich für die Benrather.

Aber auch beim DSC läuft es alles andere als rund. In den letzten neun Liga-Partien gelang den Düsseltalern lediglich ein Sieg, zuletzt setzte es sogar zwei herbe Niederlagen. Aufgrund des guten Saisonstarts findet sich das Team von Trainer Sebastian Saufhaus aber noch im gesicherten Mittelfeld wieder. "Natürlich wollen wir in Benrath gewinnen, alleine schon, um den VfL auf Distanz zu halten und in der Tabelle nicht weiter abzurutschen", sagt Saufhaus. Zum Erreichen dieses Ziels steht dem Coach dann vermutlich auch wieder Jens van Overbrüggen zur Verfügung, der seine Verletzung überwunden hat.

Trotz einer Serie von sechs ungeschlagenen Spielen in Folge - davon vier Siege - ist der Rather SV am Sonntag gegen den Cronenberger SC (15 Uhr, Wilhelm Unger Strasse) nicht unbedingt der Favorit. Denn mit dem CSC bekommen es die Rather nun mit dem Tabellenzweiten zu tun. Trainer Christian Schmitz meint: "Die Cronenberger gehören für mich in dieser Saison definitiv zu dem Besten, was diese Liga zu bieten hat. Da müssen wir alles geben, wenn wir bestehen wollen." Doch das hat seinen Reiz. "Gegen solche Gegner hat man als Trainer natürlich keine Probleme, seine Mannschaft zu motivieren." In der Pflicht sind jedenfalls die Cronenberger, die mit fünf Punkten Abstand auf Tabellenführer Baumberg punkten müssen. Die Rather hingegen können frei aufspielen, haben sie doch mit sieben Punkten Abstand auf die Abstiegsränge.

Quelle: RP
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