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Lokalsport
Der TuS 08 läuft seiner Klasse hinterher

Ratingen. Der Lintorfer Tischtennis-Klub verliert auch gegen Borussia Düsseldorf II ziemlich deutlich. Von Falk Janning

Nach der deutlichen und frustrierenden 2:9-Abfuhr beim Tabellennachbarn Borussia Düsseldorf II reift beim Liganeuling TuS Lintorf die bittere Erkenntnis, dass es für die Verbandsliga derzeit einfach nicht reicht. Die Truppe um Jens Berger läuft ihrer Form hinterher und war am Staufenplatz bei der Bundesliga-Reserve erneut eine Klasse schlechter. Mit nur einem Sieg aus sieben Partien belegt der TuS den vorletzten Platz. "Die Euphorie nach dem Last-Minute-.Aufstieg ist komplett verflogen", sagt Mannschaftssprecher Jens Berger. Am Samstag (18.30 Uhr) in der Partie gegen die Dritte von Borussia Düsseldorf, die nur zwei Zähler mehr auf dem Konto hat, steht nun ein richtungsweisendes Spiel an. "Um ein wenig Hoffnung zu wahren, muss dort ein Sieg her", so Jens Berger.

Die Partie bei den Grafenbergern stand für die Lintorfer unter keinem guten Stern. Während die Borussia in stärkster Besetzung antreten konnte, musste der TuS in Thorsten Meinert und Gordon Ruf aus beruflichen Gründen auf zwei seiner besten Akteure verzichten. Lintorf lag schon nach den Doppeln mit 0:3 hinten. Nachwuchsmann René Gasch verlor an der Seite von Jens Berger mit 0:3 gegen Christian Belger/ Christian Knorr, Benjamin Kley/ Christoph Moschnermit 1:3 gegen Alexander Knajdek/Yannik Rüddenklau. Spannend machten es allein Thomas Hohn und Ersatzmann Tobias Oster gegen den früheren Lintorfer Jona Steingen und Ulrich Hüning: Sie verloren die ersten beiden Sätze, glichen zum 2:2 aus und mussten sich doch geschlagen geben. In den Einzeln hatten die Lintorfer keine Chance. Für die beiden TuS-Punkte sorgte Benjamin Kley an Position drei, der als einziger Verbandsliga-Niveau erreichte.

In der Landesliga verlor der Turnerbund Ratingen eine Woche vor dem Spitzenspiel gegen Union Mülheim II einen Punkt auf den Tabellenzweiten. Die viertplatzierten Ratinger kamen bei Olympia Mülheim nicht über ein 8:8 hinaus und haben jetzt drei Zähler Rückstand auf Rang zwei. Mit einer 8:7-Führung waren sie in das letzte Doppel gegangen, doch Grzegorz Sieracki/Daniel Feufel unterlagen gegen Florian Kaiser/Daniel Wierny mit 1:3 (8:11, 11:6, 9:11, 10:12). Sieracki und Thomas Fink, die beiden Spitzenspieler der Ratinger, hatten keinen guten Tag erwischt und zuvor alle ihre vier Einzel verloren. Mark Eichenberger und Tobias Verstappen kamen im mittleren Paarkreuz auf eine 2:2-Bilanz. Hätten Marco Coenen und Daniel Feufel an den Positionen fünf und sechs nicht 4:0 Siege geholt, hätten die Ratinger sogar mit leeren Händen dagestanden.

Quelle: RP
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