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Lokalsport
Die Ice Aliens stecken in der Krise

Ratingen. Das 3:6 bei den Dinslakener Kobras war für das Team von Trainer Alexander Jacobs die dritte Niederlage hintereinander. Von Falk Janning

Geht den Ice Aliens ausgerechnet im Saisonfinale in dieser Saison die Luft aus? Sicher ist: Am Sonntagabend kassierte die Eishockey-Mannschaft von Trainer Alexander Jacobs in der 1. Liga West bereits ihre dritte Niederlage in Folge, denn bei den Dinslakener Kobras unterlag sie verdient mit 3:6 (2:0, 1:2, 0:4) und ging damit zum ersten Mal seit mehr als drei Monaten ohne jeglichen Punktgewinn aus einem Doppelspieltag heraus. Erst am Freitagabend hatten die Außerirdischen in eigener Halle gegen die Hammer Eisbären mit dem 2:5 eine zum Teil deprimierende Pleite hinnehmen müssen.

Der Coach reagiert derweil ausgesprochen gelassen auf die negative Serie - und er ist überzeugt davon, dass seine Schützlinge das Formtief spätestens mit Beginn der Playoffs überwunden haben werden. Derzeit tue sich seine Mannschaft eben etwas schwerer, was sich aber seiner Meinung nach im Laufe einer Saison nicht vermeiden lässt. "Es ist besser, jetzt zu verlieren, als in vier Wochen während der Playoffs, wo jede Niederlage deutlich mehr schmerzt. Bis dahin werden wir unsere Fehler abstellen und stärker wieder zurückkommen."

Tatsächlich ist die Bilanz der Außerirdischen mit 26 Siegen aus 31 Partien immer noch hervorragend - was ja vor dieser Saison so nicht erwartet worden war. Vor allem die Konstanz, mit der die Aliens zunächst von Sieg zu Sieg geeilt waren, hatte viele überrascht. Abzuwarten bleibt nun, wie die Spieler mit der ungewohnten Situation umgehen. In die letzten sieben Partien der Endrunde gehen die Ratinger als Tabellenführer und sie haben trotz der drei Niederlagen noch drei Zähler mehr als Hamm, das jedoch ein Spiel weniger absolviert hat.

Zwei Tage nach dem 2:5-Heimdebakel gegen Hamm präsentierten sich die Ratinger in Dinslaken zunächst deutlich verbessert und gingen durch zwei Treffer von Pascal Behlau mit 2:0 in Führung. Im zweiten Durchgang markierte Behlau sein drittes Tor, doch die Gastgeber kamen auf 2:3 heran. Im letzten Drittel trumpften dann die Kobras auf, die sehr entschlossen auf Offensive setzten. Am Ende warfen sie den größeren Willen und eine stärkere Kampfbereitschaft in die Waagschale.

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff glichen die Kobras zum 3:3 aus. Folge: Die geschockten Ice Aliens hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen. Mit drei weiteren Treffern entschieden die Dinslakener die Partie letzlich klar für sich.

Quelle: RP
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