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Lokalsport
DLV wertet Mehrkampf-Meeting auf

Ratingen. In Ratingen qualifizieren sich die Leichtathleten für EM und Ländervergleich.

In Jahren ohne Olympische Spiele oder Leichtathletik-Weltmeisterschaften ist es für das Mehrkampf-Meeting in Ratingen mit dem starken Teilnehmerfeld immer ein wenig schwer - denn es fehlt der Anreiz, sich für die ganz großen Veranstaltungen qualifizieren zu können. Dennoch gibt es in diesem Jahr zwei Highlights, für die sich die Mehrkämpfer in Ratingen qualifizieren können: Im August findet die Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin statt, also ein "Heimspiel". Zudem steigen am 16. und 17. Juni in Ratingen die Trials für den Thorpe Cup, den Ländervergleich zwischen Deutschland und den USA, der Ende Juli in Fayettevile (USA) stattfindet.

Hierfür tut sich der Deutsche Leichtathletik-Verband mit den Mehrkampf-Vereinen Team 7-Kampf und dem Zehnkampf-TEAM zusammen, um eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu bringen. "Der Mehrkampf muss aufgrund seiner speziellen Anforderungen etwas andere Wege gehen als viele der anderen Disziplinen", meint Idriss Gonschinska, Leiter Sport im DLV. "Die Qualifikationskriterien für den Thorpe Cup unterstreichen die Bedeutung des Ländervergleichs gegen die USA für den Perspektiv-Kader sowie für die Disziplinen-Entwicklung."

Im Männerbereich qualifizieren sich die fünf besten deutschen Zehnkämpfer beim Mehrkampf-Meeting in Ratingen - mit Ausnahme der EM-Teilnehmer für Berlin (7. bis 12. August). Zusätzlich können zwei Wildcards vergeben werden. Für die Siebenkämpferinnen qualifizieren sich die drei besten deutschen Siebenkämpferinnen - mit Ausnahme der EM-Teilnehmerinnen. Auch hier können zusätzlich zwei Wildcards an Athletinnen vergeben werden.

(asch)
 
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